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	<title>Gerd Zelck</title>
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	<description>Ein neues WordPress-Weblog</description>
	<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 16:38:15 +0000</pubDate>
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	<language>en</language>
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		<title>Anzeige Nr. 4 zum Thema &#8222;Klimaerwärmung&#8221;</title>
		<link>http://gerd-zelck.de/klima/anzeige4-zur-klimaerwaermung/</link>
		<comments>http://gerd-zelck.de/klima/anzeige4-zur-klimaerwaermung/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 03:54:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerd Zelck</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Klima]]></category>

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		<description><![CDATA[von Gerd Zelck
(Status: Januar 2010)
Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser (letzten) Anzeige!
Ich beginne mit einer kurzen Zusammenfassung der Aussagen in den vorangegangenen Anzeigen über die (eigentlichen) Ursachen der beobachteten Klimaerwärmung:

Seit dem letzten Tiefpunkt der sogenannten Kleinen Eiszeit (15. bis 19. Jahrhundert) um 1860 herum erwärmt sich das Klima mit einer durchschnittlichen Rate von 0,55°C/100 Jahre. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>von Gerd Zelck</strong></p>
<p class="meta">(Status: Januar 2010)</p>
<h3>Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser (letzten) Anzeige!</h3>
<p>Ich beginne mit einer kurzen Zusammenfassung der Aussagen in den vorangegangenen Anzeigen über die (eigentlichen) Ursachen der beobachteten Klimaerwärmung:</p>
<ul>
<li>Seit dem letzten Tiefpunkt der sogenannten Kleinen Eiszeit (15. bis 19. Jahrhundert) um 1860 herum erwärmt sich das Klima mit einer durchschnittlichen Rate von 0,55°C/100 Jahre. Dieser Aufwärtstrend hält immer noch an und würde bis 2100 zu einer globalen Erwärmung der Lufttemperatur (bezogen auf 2m über NN) von 1,8°C führen (siehe Abb. 1.2). Bezogen auf das Jahr 2000 bedeutet das eine Temperaturzunahme von gerade mal 1 Grad C.</li>
<li>Die als Gerade dargestellte Langfristkurve in Abb. 1.2 wird mittelfristig von Oberschwingungen überlagert, die in Zeiträumen von durchschnittlich 3 Jahrzehnten entweder zu einer stärkeren Erwärmung oder zu einer Abkühlung führen können. Der Zeitraum von 1976 bis 2006 war so eine warme Oberschwingung. Seitdem nimmt die globale Temperatur wieder ab.</li>
<li>Diese Klimaschwankungen, die es nachweislich schon immer gegeben hat, werden im Wesentlichen von der Sonne verursacht. Treten auf ihrer Oberfläche viele dunkle Flecken auf, führt das zu einer Erwärmung der bodennahen Temperaturen. Zeigen sich dagegen nur wenige oder keine Sonnenflecken (wie derzeitig), wird es kühler.<span id="more-70"></span></li>
<li>Neben der dominierenden Sonne gibt es noch weitere Effekte, die auf die bodennahen Temperaturen einen Einfluss ausüben. Hierzu gehören auch die sogenannten Treibhausgase (<strong>THG</strong>), zu denen auch das CO<sub>2</sub> gehört. Den größten Einfluß übt hier aber der Wasserdampf (H<sub>2</sub>O) aus. Er kommt 26-mal häufiger vor als das CO<sub>2</sub> und sogar rund 100-mal häufiger als deren Anteil, der vom Menschen verursacht sein soll (etwa 100 ppm). Schätzungsweise beträgt der Einfluss der Sonne auf die globale Temperatur etwa 70% und alle anderen Einflüsse zusammen höchstens 30%. Somit ist der CO<sub>2</sub>-Einfluss im Gesamtzusammenhang aller anderen Einflüsse sehr gering.</li>
<li>Neben seiner Rolle als <strong>THG</strong> kommt H<sub>2</sub>O auch noch in seinen beiden anderen Zustandsformen &#8220;flüssig&#8221; und &#8220;fest&#8221; vor. Im flüssigen Zustand bildet es Wolken, die über Abschattungseffekte (großen) Einfluß auf die Temperatur nehmen. Beim Ausregnen werden in den Wassertropfen andere darin gelöste <strong>THG</strong> mit ausgewaschen und deren Wirksamkeit dadurch begrenzt.</li>
<li>Vor 50 Millionen Jahren erreichte die CO<sub>2</sub>-Konzentration Werte von 1500 ppm (siehe Abb. 3.1/3.2). Auf natürlichem Wege sank die Konzentration dann wieder und erreichte vor etwa 10 Mio Jahren den heutigen Wert von 380 ppm, der dann rund 8 Mio Jahre konstant blieb. Erst vor 1 bis 2 Mio Jahren sackte die Konzentration dann bis bis auf 280 ppm weiter ab.<br />
Eine feinere Auflösung der Zeitachse bei den Eisbohrkernen aus der Antarktis deckte auf, dass in der Vergangenheit fast immer zunächst die Temperatur anstieg und erst als Folge davon die CO<sub>2</sub>-Konzentration. Der Friedensnobelpreisträger Al Gore hatte in seinem berühmt gewordenen Film &#8220;Eine unbequeme Wahrheit&#8221; genau das Gegenteil behauptet und viel Zustimmung dafür erhalten.</li>
<li>International bekannte Klimawissenschaftler vertreten eine Hypothese, dass ein natürlicher Regelmechanismus beim Wettergeschehen dafür sorgt, dass die globale Lufttemperatur in Bodennähe bestimmte Grenzwerte nicht überschreitet und dies prinzipiell auch gar nicht kann. Danach können Wetter und Klima überhaupt nicht aus dem Ruder laufen kann, wie die Klimaalarmisten das heute behaupten. Eine Hauptrolle spielt hierbei das <strong>THG</strong> H<sub>2</sub>O, dass bei steigenden Temperaturen für mehr Regen sorgt und dabei durch vermehrte Wolkenabschattung automatisch dagegen steuert, dass zu viel Sonnenwärme bis zur Erdoberfläche gelangen kann (negative Rückkopplung).</li>
<li>Das stärkste Gegenargument gegen den vom Menschen ausgelösten Klimawandel ist aber, dass man die vom Menschen verursachte Zunahme des <strong>THG</strong> CO<sub>2 </sub>nicht mono kausal alleine betrachten darf, sondern alle anderen weiteren Einflüsse mit ihren jeweils positiven wie auch negativen Feedbacks mit einbeziehen muss. Nur dann wird die Vorgehensweise wissenschaftlich begründbar.</li>
<li>Beim Klima ist unser Wissen noch unvollständig. Weitere Forschung ist notwendig. Diese muss aber jeweils ergebnisoffen begonnen und dann streng neutral durchgeführt werden. Die heutigen Alarmisten sollten hiermit aber nicht wieder beauftragt werden.</li>
</ul>
<p>Die Gegenargumente zum anthropogen verursachten Klimawandel dürften als die Plausibleren anerkannt werden, wenn sie der breiten Öffentlichkeit erst einmal zur Kenntnis gelangen. Deshalb diese Anzeigen-Kampagne. Die Gefahr einer dann einsetzenden Sorglosigkeit bei dem für uns wichtigem Thema „Energie - Erzeugung und Versorgungssicherheit”, sowie ein Zurückfallen in die Haltung „Weiter so wie bisher”, sehe ich nicht. Die Öffentlichkeit ist bei diesem Thema inzwischen viel sensibler und aufgeklärter geworden (wie beim Verschulungsthema) und wird jetzt besser erkennen, wo Ideologen Unsinniges fordern und - wenn sie an den Schalthebeln der Macht sitzen - bereits in Gesetze und Verordnungen gegossen haben. Erst wenn diese Unsinnigkeiten eliminiert werden, lassen sich reale Einsparungen bei den fossilen Energieträgern erreichen. Als ein herausragendes Negativbeispiel möchte ich die geplante CO<sub>2</sub>-Abscheidung aus den Rauchgasen mit anschließender unterirdischer Lagerung nennen, die in Wirklichkeit zu einem Energie-Mehrbedarf von 15 bis 30 %-Punkten führen würde. Hinzu kommen dann noch erhebliche Mehrkosten für den zusätzlichen Apparate- und Maschinenaufwand.</p>
<p>Mit großem Entwicklungsaufwand wurden die Kraftwerkswirkungsgrade bei Steinkohle-Verbrennung auf 46% und bei Braunkohle auf 42% hochgekitzelt, indem die Dampfdrücke auf 260 bar (ultra-superkritische Zustände) und die Dampftemperaturen auf etwa 650 °C (Stahl glüht im roten Bereich) erhöht wurden, da bürdet man diesen Prozessen gleich wieder zusätzliche Leistungen auf, die die Wirkungsgrade weit <strong>unter</strong> die in Deutschland bisher erreichten (36 bis 38% bei Steinkohle) zurück werfen (etwa auf chinesisches Niveau).</p>
<p>Die Versorgungssicherheit bei den fossilen Primärenergieträgern ist für das rohstoffarme Deutschland ein zunehmend wichtiger werdendes Problem. Hinzu kommen die begrenzten Ressourcen bei den Kohlenwasserstoffen. Das Erdöl wird bereits bis 2050 knapp werden und das Erdgas um die Jahrhundertwende. Die Kohle reicht zwar noch für einige hundert Jahre und mit zusätzlichem Aufwand lassen sich auch die fossilen Kohlenwasserstoffe hiermit ersetzen, aber das Problem bleibt grundsätzlich im Blickpunkt, schon deshalb, weil Aufwand und Kosten zunehmen.</p>
<p>Aus diesen Gründen und auch, weil wir bei der Einfuhr von Primärenergieträgern stark von politisch unsicheren Ländern abhängen, ist es geboten, alle sich anbietenden Energien in einem ausgewogenen Mix zu nutzen, so auch die Kernenergie und die Erneuerbaren Energien. Aber auch die deutschen Ressourcen rücken wieder in den Fokus, so z.B. die deutsche Steinkohle. Sie sollte zumindest soweit abgesichert werden, dass bei Bedarf jederzeit und auch kurzfristig darauf zurückgegriffen werden kann. Eine volle Nutzung der Braunkohle steht außer Frage.</p>
<p>Wie ich schon anführte, gehört zum Energiemix nach wie vor auch die Kernenergie, obwohl das Argument einer CO<sub>2</sub>-freien Energieerzeugung entfällt und obwohl der Primärenergieträger Uran zu 100% eingekauft und in Nachbarländern der EU aufbereitet werden muss. Dafür ist aber die hierfür anspruchsvolle Infrastruktur für die Überwachung und Handhabung außerhalb des Kraftwerksbereiches vorhanden, eingeführt und über Jahrzehnte erprobt. Auch eine sichere Endlagerung in Deutschland ist möglich und bisher nur aus politischen Gründen nicht vorangetrieben worden.</p>
<p>Die vorhandenen und bereits abgeschriebenen KKWs hatten 2008 einen Anteil von 23,4% an der Stromerzeugung (siehe Abb. 4.2). Die Laufzeiten dieser Kraftwerke können noch erheblich verlängert werden. Aber auch Neubauten nach dem neuesten Stand der Technik sollten grundsätzlich möglich sein, wenn dies aus übergeordneten Gesichtspunkten geboten erscheint. Ebenso sollte die ehemals in Deutschland begonnene und dann vorzeitig wieder abgebrochene Entwicklung eines mit He-Gas gekühlten und inhärent sicheren Hochtemperatur-Reaktors auf Thorium-Basis wieder aufgegriffen werden, wenn dies geboten erscheint. Diese Technologie könnte z.B. zum Einsatz kommen, wenn einmal im größeren Umfang Kohle verflüssigt und hydriert werden soll (eine Technologie, die ebenfalls einmal in Deutschland entwickelt wurde).</p>
<p>Außerdem sollten die gesetzlich festgelegten Grenzwerte für diesen Bereich überprüft werden. Manche Forderungen und Einschränkungen erscheinen stark überzogen und lassen vermuten, dass hier politisch Einfluss genommen wurde. So z.B. bei der Festlegung, dass eine sichere Endlagerung hoch radioaktiver Abfälle für den Zeitraum von 1 Million Jahren nachzuweisen ist</p>
<p>Ebenso wie die Kernenergie gehören auch die sogenannten Erneuerbaren Energien (EEs) zum Energiemix. Diese werden zwar von einigen Gruppierungen abgelehnt, aber folgende Argumente sprechen für eine angemessene Nutzung:</p>
<ul>
<li>Es sind deutsche Energieressourcen mit einem insgesamt nicht unerheblichem Potenzial.</li>
<li>EEs sind nach wie vor ein Jobmotor mit hohem Exportanteil.</li>
<li>einige Erfolg versprechende Ressourcen wie die Geothermie für Niedertemperatur-Wärme und einige Kombinationen bei Energie-Zwischenspeicherungen befinden sich erst am Anfang der Überlegungen oder Entwicklungen. Deshalb sind öffentliche Unterstützungen, Anschubfinanzierungen und sonstige gezielte Förderungen für EEs genauso gerechtfertigt wie bei anderen Produkten, z.B. Flugzeugbau oder früher bei der Kernenergie. Wichtig ist, dass diese Subventionen zeitlich begrenzt, regelmäßig überprüft und angepasst werden.</li>
</ul>
<p>Einschränkend ist allerdings festzustellen, dass das Potenzial der bekannten und bereits genutzten EEs auf deutschem Territorium einschließlich der Offshore-Gebiete in Nord- und Ostsee aus physikalischen und praktischen Gründen begrenzt ist. Stromanteile von 40% und mehr - und das auch noch in 10 bis 15 Jahren - sind nicht möglich und basieren auf Milchmädchen-Rechnungen.</p>
<p>Aus der nachfolgenden Abb. 4.2 ist zu entnehmen, dass in 2008 der Gesamtbeitrag der EEs an der Stromerzeugung 14,5% und am gesamten Energieverbrauch 8,7% war. Darin enthalten sind aber auch Wasserkraft und Bioenergie. Der reine Windenergieanteil betrug hierbei 6,6% und beim Primärenergieverbrauch gar nur 4%.</p>
<p>Das Bundesumwelt-Ministerium hält es nun für möglich (Leitstudie 2008), dass bis 2020 (also bereits in 12 Jahren) der Windenergieanteil zur Deckung des Bruttostromverbrauchs um das 2,7-fache auf 17,6% und bis 2050 gar um das 6,3-fache auf 41,8% gesteigert werden kann. Daraus wurden dann auch die Zusagen abgeleitet, die unsere Bundesregierung auf der Klimakonferenz in Kopenhagen gemacht hat.</p>
<p>Da ein größerer Ausbau auf dem Festland (die bisherigen 6,6%) kaum mehr möglich ist, sollen diese Zuwächse mehr oder weniger vollständig aus dem künftigen Offshore-Bereich kommen. Und hier beginnen nun die Milchmädchenrechnungen, denn das Potenzial der Offshore-Windenergie in den Bereichen der Deutschland zur Verfügung stehenden Nord- und Ostsee wird scheinbar für unbegrenzt gehalten. Wenn man sich dabei nicht täuscht. Abgesehen davon, dass bisher noch kein einziger Windkonverter über ein Winterhalbjahr in der stürmischen Nordsee getestet worden ist und wie üblich die geschätzten Kosten zunächst tief angesetzt wurden, so ist wahrscheinlich den Protagonisten auch das Problem mit der Bodenreibungszone nicht geläufig. Diese ist im Gegensatz zur Landoberfläche mit ihren Rauigkeiten durch Wälder, Bebauung und weiter landeinwärts durch Hügel und Mittelgebirge über See sehr gering, was zu entsprechend hohen Windenergiedichten im Bereich der Rotorblätter führt. Das gilt für Einzelaufstellungen und auch noch für mäßige Aufstelldichten. Bei den vorgesehenen Bebauungen auch schon weit draußen auf See wird sich die Bodenrauigkeit frühzeitig erhöhen und dadurch die Schichten gleicher Windgeschwindigkeit (Isoventen) nach oben verschieben (siehe Abb. 4.1), was bedeutet, dass bei den vorherrschend landeinwärts gerichteten Winden die Konverter in Richtung Land und die auf dem Land installierten, die durchweg zuerst aufgestellt wurden, weniger Wind bekommen und dadurch auch weniger Energie erzeugen können.</p>
<p><strong>Abb. 4.1:</strong> Höhenverdrängung der Isoventen über Deutschland</p>
<p><em>Quelle Internet: Darbietung der Windenergie. Autor?</em></p>
<p><img src="/wp-content/klima/Abb41.gif" alt="" width="605" height="225" /></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>Abb. 4.2:</strong> Energieerzeugung/Verbrauch 2008 in Deutschland</p>
<p><em>Quelle: Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB)</em></p>
<p><img src="/wp-content/klima/Abb42.jpg" alt="" width="410" height="553" /></p>
<p>Aber auch bei den anderen Nutzungsarten von EEs wird deutlich, dass hier Ideologen ihrer Fantasie freien Lauf ließen, unberührt vom Wissen über Umwandlungsverluste und sonstigen Zwängen, mit denen sich Ingenieure vom Fach herumschlagen müssen. So will man z.B. 2050 bei der Stromerzeugung auf Kohlekraftwerke nahezu und auf KKWs ganz verzichten, dafür aber die Kraft-Wärme-Kopplung gegenüber 2010 auf das 1,6-fache erhöhen. Hier stellt sich die Frage, ob für die vermehrt ausgekoppelte Heizwärme überhaupt ein Bedarf vorhanden ist, z.B. im Sommer und überhaupt, wo doch alles viel wärmer werden soll.</p>
<p>Erdwärmekraftwerke sollen einen Strombeitrag erbringen, der etwa doppelt so hoch ist wie die Wasserkraft, obwohl diese Energie in Deutschland nur Niedertemperaturwärme für Heizzwecke erwarten lässt. Ein großer Energiebetrag (67 TWh/a) soll für die Wasserstoff-Erzeugung aufgewendet werden, wofür dieser auch immer benötigt werden mag. Bei einer Zwischenspeicherung für die Stromerzeugung betragen die Umwandlungsverluste jedenfalls - selbst beim Einsatz von Brennstoffzellen - 60%. Und das auch nur bei gasförmiger Lagerung. Will man die zu speichernde H2-Menge noch verflüssigen, weil die gasförmigen Volumina zu riesig sind, steigen die Verluste bis zu 75%.</p>
<p>Die Projekte DESERTEC und die geplante HGÜ-Vernetzung der Offshore-Windenergie Felder und Wasserkraft-Nutzung in Nordeuropa einschl. Island sind Schritte in die richtige Richtung, dürften aber erst mittel- und langfristig zum Tragen kommen. DESERTEC z.B. zeigt deutlich die Grenzen einer direkten Nutzung der Sonnenenergie: Für 400 Milliarden € hofft man, mit der nutzbaren Sonnenwärme in Nordafrikas und der Sahara einen Anteil von gerade einmal 15% zur Deckung des Stromverbrauchs Europas beitragen zu können, wobei die geschätzten Kosten zunächst einmal wie üblich zu tief angesetzt sein dürften.</p>
<p>Die Kostenfrage scheint überhaupt ein großes Problem der Industrieländer zu werden, verschärft noch durch die Finanzkrise und jetzt auch noch durch freiwillig übernommene Belastungen beim sogenannten Klimawandel. Die öffentlichen Schulden von Bund, Ländern und Kommunen liegen bei 1,6 Billionen €. Hinzu kommen die Pensionslasten der Beamten - zu denen ja auch die Wissenschaftler aus den Reihen der Alarmisten gehören - und aller Politiker, die einmal Regierungsämter ausübt haben. Die hieraus resultierenden Belastungen der öffentlichen Haushalte sollen 2018 ihren Höhepunkt erreichen, weil dann jeder Arbeitsplatz bzw. Posten zweimal bezahlt werden muss. Die Höhe dieser jährlichen Belastungen soll in der gleichen Größenordnung liegen wie die Zinszahlungen aus der bisherigen Verschuldung. 2009 belief diese sich auf rund 70 Milliarden €.</p>
<p>Weitere Schulden werden nun gemacht, um die Wahlversprechen der FDP einzulösen. Ein wesentlich größerer neuer Schuldenberg entsteht aber aus dem Themenkomplex „anthropogen verursachter Klimawandel”! Unsere Regierung machte hierfür Zusagen über regelmäßige Zahlungen in jährlicher Milliardenhöhe zur Unterstützung der Dritten Welt, aber die größten finanziellen Belasten werden sich aus den ehrgeizigen, überwiegend unrealistischen und teilweise sogar kontraproduktiv wirkenden Vorhaben ergeben, schon kurzfristig unseren Energiebedarf überwiegend aus EEs gewinnen zu wollen. Weiter vorne bin ich auf einige dieser Träumereien der Ideologen eingegangen. Die Regierung hofft nun wahrscheinlich darauf, dass ein Teil der hierfür aufzuwendenden öffentlichen Unterstützungen durch Einnahmen aus dem Handel mit sogenannten CO<sub>2</sub>-Verschmutzungsrechten wieder hereinkommt, aber dabei darf nicht übersehen werden, dass diese Kosten grundsätzlich - wie letztlich alle Ausgaben der Regierungen - von der Wirtschaft und den Bürgern aufzubringen sind und diese belasten.</p>
<p><strong>So ist zu befürchten, dass bei diesen Belastungen nicht nur unsere Wirtschaft, sondern auch die der anderen Industrieländern zusammenbricht und eine weltweite und langanhaltende Rezession entsteht. Eine selbst gemachte Rezession, die ohne zwingenden Anlass in den überwiegend christlich orientierten Industrieländern mit ihrem Hang zu Buße und Selbstkasteiung entstanden ist. Asiatische Länder wie China und Indien z.B. mit anderen religiösen Hintergründen, haben diese Hemmnisse nicht und werden letztlich als Sieger aus dieser Krise hervorgehen. </strong></p>
<p>Während wir uns mit den vorgenannten Problemen beschäftigen, braut sich global durch die rasch zunehmende Weltbevölkerung von heute 6,7 auf über 9 Milliarden bis 2050 (mittlerer Schätzwert, siehe Abb. 4.3) ein wirkliches Problem für die Menschheit zusammen, weil sich gleichzeitig ein Versiegen der fossilen Kohlenwasserstoffe (Erdöl und Erdgas) abzeichnet. Zwei große, globale und nun auch wirklich reale Probleme laufen hier zusammen und lassen noch in diesem Jahrhundert eine Crashsituation für die Menschheit entstehen, für die es kein Beispiel in der Geschichte gibt. Der Ansturm hungriger Menschen auf das (vermeintliche) Paradies Europa ist ein erstes Anzeichen dafür, was auf uns zukommt. Eine weitere Ausdehnung auf unbesiedelte Gebiete wie vormals ist nicht mehr möglich. Im Gegenteil, Tendenzen zur Rückführung und Vertreibungen ehemaliger Besiedler werden erkennbar (Beispiel Afrika).</p>
<p>In den reichen Ländern des Westens, sämtlich mit christlicher Kultur, löst die ungebremste Zunahme der Menschheit zwiespältige Gefühle aus. Einerseits hat man Angst davor, den eigenen Wohlstand zu verlieren, andererseits steht in der Bibel: &#8220;Seid fruchtbar und mehret Euch&#8221;. Deshalb flüchtet man sich in die Hoffnung, dass die Vermehrung, die ausschließlich in dem armen Ländern stattfindet, auf natürliche Weise zum Stillstand kommen wird, wenn dort eines Tages ein ähnlicher Wohlstand erreicht wird wie bei uns. Ich kann dieser Annahme nicht folgen. Auch nicht der kürzlich von der UNO verbreiteten Behauptung, dass bis zu 12 Milliarden Menschen ernährt werden könnten, wenn es hierfür einen freien Handel gäbe. Hierbei hat man aber nicht bedacht, dass unsere wichtigste Ressource zum Leben, Süßwasser, in vielen Bereichen der Erde nicht ausreichend zur Verfügung steht.</p>
<p>Alle Erfahrungen sprechen dafür, dass die Verelendung in der Dritten Welt weiter zunehmen wird. Heute sind über eine Milliarde Menschen unterernährt und 18 Millionen sterben jährlich direkt durch verhungern. Die anderen führen ein menschenunwürdiges Leben, zum Teil auf den Müllhalden der Megastädte oder lethargisch in den Trockengebieten der Erde. Kinder wachsen ohne den Schutz einer Familie auf den Straßen der Städte auf, leben von Kleinkriminalität, solange sie noch klein sind und später von Prostitution. Das alles ist (ebenfalls) dokumentiert durch die UNO, die in diesem Punkt eher beschönigt als die ganze nackte Wahrheit zu nennen. Für uns in Deutschland werden diese Angaben aufbereitet von der &#8220;Deutschen Stiftung Weltbevölkerung&#8221;.</p>
<p><strong>Abb. 4.3:</strong> Anstieg der Weltbevölkerung bis 2050</p>
<p><em>Quelle: Deutsche Stiftung Weltbevölkerung</em></p>
<p><img src="/wp-content/klima/Abb43.jpg" alt="" width="550" height="308" /></p>
<p><img src="/wp-content/klima/Abb44.jpg" alt="" width="550" height="82" /></p>
<p>Exemplarisch für die Probleme einer bereits zu hohen und weiter zunehmenden Bevölkerung möchte ich folgende Länder aufgreifen (demografische Angaben aus DSW-Datenreport 2009):</p>
<p><strong>Bangladesh</strong> mit 162,2 Millionen Menschen hat eine natürliche Wachstumsrate von 1,6% und wird, bei Beibehaltung dieser, bis 2050 auf 222 Millionen anwachsen. Die Fläche von Bangladesh mit 144.000 km² beträgt nur 40% von Deutschland (heute) mit 82 Millionen Einwohnern.<br />
Aufgrund reichlich vorhandenem Süßwasser (Gangesdelta) und tropischem Klima können die Menschen in B. selbst bei allgemein großer Armut immer noch ausreichend ernährt werden. Politisch wird Bangladesh als instabil eingestuft.</p>
<p><strong>Israel:</strong> 7,3 Millionen Einwohner im Kernland (21.000 km², 348 Einwohner/km²) und zusätzlich etwa 0,24 Mio, in den besetzten Gebieten (ohne Gaza). Deren Flächen setzen sich wie folgt zusammen: Westjordanland: 5600 km², Gazastreifen: 370 km², annektierte Golan-Höhen: 1.150 km².<br />
Natürliche Wachstumsrate ebenfalls 1,6%. Bevölkerungsprojektion bis 2050: 11,4 Millionen (543 Einwohner/km²).</p>
<p><strong>Westjordanland und Gaza:</strong> 3,9 Millionen Einwohner (+ Vertriebene, die immer noch in großer Zahl in Flüchtlingslagern im Libanon darauf warten, eines Tages zurückkehren zu können) mit einer natürlichen Wachstumsrate von 2,8%(!). Daraus ergibt sich eine Bevölkerungsprojektion bis 2050 von 9,4 Millionen und eine Bevölkerungsdichte von 1.575 Einwohner/km² (Deutschland: 229).</p>
<p>Bevölkerungsmäßig handelt es sich bei Israel und die Palästinensergebiete um kleine Länder. Deren Konflikte beherrschen aber den gesamten Nahen Osten und auch darüber hinaus, weil sie der Al-Qaida Argumente liefert für ihre weltweiten Terroraktionen, z.B. 11. September 2001 in New York. Ursache oder zumindest Mitursache der meisten Konflikte ist die Wasserknappheit in dieser Region, der eigentliche Grund für die Besiedelungspolitik der Israelis im Westjordanland. Rund ¼ seines Wasserbedarfs pumpt Israel aus Brunnen in dem besetzten Gebiet und leitet es ins Kernland ab. Laut Amnesty-Nahost-Expertin Donatella Rovara ermöglicht die den Palästinensern zugeteilte Menge nur einen täglichen pro-Kopf-Verbrauch von 70 Liter, während den Menschen in Israel 300 l/Kopf und Tag zur Verfügung stehen.</p>
<p>Wassermangel ist der Hauptgrund für Hunger und/oder Konflikte in der Welt und dieser Mangel verschärft sich weiter durch die zunehmende Weltbevölkerung. Denkt man diese Erkenntnis unvoreingenommen weiter, dann gibt es hierfür nur einen (machbaren) Ansatz, um das Elend der Dritten Welt wenigstens zu minimieren:</p>
<p><strong>Der Bevölkerungszuwachs ist so schnell wie möglich zu stoppen und danach muss sich die Weltbevölkerung auf ein gesundes Maß verkleinern. Das hat aber nicht durch Gewalt sondern ausschließlich mit friedlichen Mitteln zu erfolgen, z.B. durch Verhütung, Familienplanung, Aufklärung und Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau.</strong></p>
<p>Die Programme hierfür gibt es bereits, sie müssen nur erheblich intensiviert werden. Chinas Bevölkerungspolitik könnte hierbei als Richtschnur dienen und in jeweils bestimmten Punkten von anderen Ländern der Dritten und Zweiten Welt übernommen werden. Aber auch das größte Hindernis hierbei muss angegangen werden: Der <strong>religiös motivierte Widerstand</strong>. Den religiösen Organisationen und deren Vertretern muss eindeutig klar gemacht und vorgerechnet werden, dass jede weitere Milliarde Menschen auf unserer endlichen Welt sovielmal mehr Hungernde in Höhe von zig Millionen, weitere jährliche Millionen an Verhungernden und folgebedingt auch Kriegstote, nach sich zieht. Wer davor die Augen verschließt, macht sich mitschuldig.</p>
<h3>Zusammenfassung</h3>
<p>(für Policy-Maker und alle anderen, die es gerne kurz mögen)</p>
<ul>
<li>CO<sub>2</sub> hat nur einen geringen Einfluss auf das Klima. Deshalb wird auch die Beeinflussung des Menschen auf die globale Temperaturentwicklung so gering ausfallen, dass man sie nicht messen kann.</li>
<li>Aus Gründen der Versorgungssicherheit Deutschlands mit ausreichend Energie ist ein ausgewogener Energiemix unverzichtbar. Hierzu gehören neben den fossilen Energieträgern auch Kernenergie und Erneuerbare Energien (EEs).</li>
<li>Die EEs können aus physikalischen Gründen nur einen verhältnismäßig kleinen Beitrag zur Stromversorgung leisten und die Fossilenergien wie auch die Kernenergie weder kurz- noch mittelfristig ersetzen.</li>
<li>Alle Industrieländer sind hoch verschuldet. Weitere Verschuldungen durch die zu zahlenden Pensionen für Beamte und Politiker im Ruhestand sind absehbar. Kämen nun die Kosten für eine kurzfristige Einführung der angekündigten Vorhaben bei den EEs hinzu, ergibt sich die Gefahr volkswirtschaftlicher Zusammenbrüche mit unabsehbaren Folgen.</li>
<li><strong>Ein Ende der nutzbaren Ressourcen fossiler Kohlenwasserstoffe ist erkennbar. </strong><strong>So kann wahrscheinlich beim Erdöl ab 2050 und beim Erdgas ab 2100 die Nachfrage nicht mehr gedeckt werden.</strong></li>
<li><strong>Gleichzeitig steigt die Weltbevölkerung weiter an. Bis 2050 wird die Zahl der Menschen auf 9,1 Milliarden angewachsen sein.</strong></li>
<li>Die beiden vorangegangenen Aussagen nennen die echten Probleme der Menschheit. Der Klimawandel ist wahrscheinlich nur ein vorgeschobenes Argument der Industrieländer, die überwiegend christlich orientiert sind.</li>
<li>Aus diesen Gründen ergibt sich die Erkenntnis, dass zunächst der Bevölkerungszuwachs so schnell wie möglich gestoppt werden muss. Anschließend muss die Weltbevölkerung auf eine gesunde Größe schrumpfen. Das darf nicht durch Gewalt geschehen, sondern ausschließlich mit friedlichen Mitteln wie Verhütung, Familienplanung, Aufklärung und Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau. Die religiösen Hemmnisse hierbei müssen überwunden werden.</li>
</ul>
<h3>Fazit:</h3>
<ul>
<li>Ängste, dass das Klima aus dem Ruder läuft und die Erde unbewohnbar wird, sind unbegründet.</li>
<li>Auch für die wirklich neuen Probleme der Menschheit: &#8220;Überbevölkerung, weiteres Anwachsen bei gleichzeitiger Verknappung der zur Verfügung stehenden Süßwasser- und fossilen Energieressourcen&#8221;, gibt es machbare Lösungen.</li>
</ul>
<p><strong>Packen wir es an und überwinden dabei die kollektiven Hysterien und Ängste!</strong></p>
<p><strong>Hiermit möchte ich mich verabschieden.</strong></p>
<p>Gerd Zelck</p>
<p>(Kontaktaufnahme bitte über die E-Mail Adresse &gt;info@gerd-zelck.de&lt;)</p>
<p><a href="/wp-content/klima/Anzeige4.pdf">Anzeige als PDF</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Anzeige Nr. 3 zum Thema &#8222;Klimaerwärmung&#8221;</title>
		<link>http://gerd-zelck.de/klima/anzeige3-zu-klimaerwaermung/</link>
		<comments>http://gerd-zelck.de/klima/anzeige3-zu-klimaerwaermung/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 23:40:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerd Zelck</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Klima]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://gerd-zelck.de/?p=57</guid>
		<description><![CDATA[von Gerd Zelck
(Status Januar 2010)
Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Anzeige!
In den vorangegangenen Anzeigen hatte ich aufgezeigt, dass die Temperatur in den vergangenen 70 Jahren nicht immer der CO2-Zunahme folgte, dafür aber gut der Häufigkeit der Sonnenflecken bzw. ihrer Periodenlängen. Ich zeigte auch die wahrscheinliche Ursache für dieses Phänomen, denn parallel zu den hohen Sonnenflecken-Aktivitäten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>von Gerd Zelck</h4>
<p class="meta">(Status Januar 2010)</p>
<h3>Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Anzeige!</h3>
<p>In den vorangegangenen Anzeigen hatte ich aufgezeigt, dass die Temperatur in den vergangenen 70 Jahren nicht immer der CO<sub>2</sub>-Zunahme folgte, dafür aber gut der Häufigkeit der Sonnenflecken bzw. ihrer Periodenlängen. Ich zeigte auch die wahrscheinliche Ursache für dieses Phänomen, denn parallel zu den hohen Sonnenflecken-Aktivitäten wurden stets auch Schönwetter-Perioden mit wenig Wolken am Himmel registriert.</p>
<p>In dieser Anzeige möchte ich nun darlegen, dass bei diesen Phänomenen wahrscheinlich ein natürlicher Regelmechanismus beim Wettergeschehen darüber wacht und sorgt, dass die globalen Temperaturen in unserem Lebensbereich sich nur in einer gewissen Bandbreite bewegen und nicht ungehemmt zu immer höheren Werten ansteigen können, wie die Alarmisten das verkünden. <span id="more-57"></span></p>
<p>Anhand Abb. 2.2 in der vorangegangenen Anzeige hatte ich bereits darauf hingewiesen, dass das wirksamste <strong>THG </strong>der Wasserdampf (H2O) ist, der in dem unteren Bereich der Atmosphäre 30 bis 35 mal häufiger vorkommt als CO<sub>2</sub> und sogar 130 mal häufiger als deren vom Menschen verursachte Anteil. Darüber hinaus kommt H2O auch noch in seinen anderen Zustandsformen „flüssig” (Wolken) und „fest” (Schnee, Hagel) vor. Beim Ausregnen der Wolken werden die in den Regentropfen gelösten anderen <strong>THG</strong> wie CO<sub>2</sub>, CH4 und auch Aerosole mit ausgewaschen und sorgen so für eine sprunghaft niedrigere Konzentration oberhalb der Wolken. Insbesondere für das von den Alarmisten an den Pranger gestellte CO<sub>2</sub> ergibt sich dadurch der folgende Zusammenhang:</p>
<p class="b">Zunahme der CO<sub>2</sub>-Konzentration in der Atmosphäre Zunahme des gelösten CO<sub>2</sub> in den Regentropfen Zunahme der CO<sub>2</sub>-Abfuhr aus der Atmosphäre beim regnen (Saurer Regen!) (nur)<strong> gedämpfter Anstieg der CO<sub>2</sub>-Konzentration in der Atmosphäre</strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p>Oder mit anderen Worten: Es gibt einen natürlichen gegenläufigen Prozess, der über den Regen gesteuert wird. Und dieser nimmt ja bei steigenden globalen Temperaturen bekanntlich zu, siehe Tropen. Die Voraussetzung hierfür, eine ausreichende Ressource für die Verdunstung und Wolkenbildung, ist gegeben, denn über 70% der Erdoberfläche sind mit Wasser bedeckt und auch die Landbereiche in den Tropen sind durchweg feucht. Deshalb erscheint eine so rasche Zunahme der CO<sub>2</sub>-Konzentration durch menschliches Tun, wie von den Alarmisten prognostiziert (bis Ende des Jahrhunderts eine Verdoppelung und mehr) bei dieser Erkenntnis sehr fraglich.</p>
<p>Allerdings gab es in der erdgeschichtlichen Vergangenheit auch Zeiten mit sehr viel höheren CO<sub>2</sub>-Konzentrationen, so z.B. im Känozoikum vor 50 Millionen Jahren mit 1500 ppm. Aus der Abb. 3.1 hierzu ist zu ersehen, dass für eine Zunahme von 500 ppm die Natur damals 8 bis 10 Millionen Jahre benötigte. Derzeitig wird eine vergleichbare Zunahme schon für 100 Jahre prognostiziert. Abb. 3.2 zeigt den erwarteten Verlauf für die nächsten 300 Jahre, der von einem Alarmisten ins Internet gestellt sein könnte. Man beachte auch die Zeitachse in diesem Diagramm: Die Vergangenheit wurde logarithmisch und die Zukunft nur linear aufge-tragen; oder für mathematisch Ungeübte: 3 Spalten links von der Gegenwart stellen 1 Million und 3 Spalten rechts dagegen nur 300 Jahre dar.</p>
<p>Grundsätzlich stellt sich aber die Frage, welche Vorgänge für so hohe CO<sub>2</sub>-Konzentrationen sorgten. Menschen gab es damals ja noch nicht. Außerdem ist zu prüfen, ob bei diesen hohen CO<sub>2</sub>-Werten die Temperatur der Biosphäre tatsächlich so hoch und lebensfeindlich war, wie heute von den Alarmisten vermutet.</p>
<p><strong>Abb. 3.1: Atmosphärische CO<sub>2</sub>-Konzentration in den vergangenen 65 Millionen Jahren</strong></p>
<p><em>(Quelle: Bildungsserver wiki, Klimawandel (Internet))</em></p>
<p><img src="/wp-content/klima/Anzeige3abb1.png" alt="" width="370" height="166" /></p>
<p><strong>Abb. 3.2: Vergangener und künftiger CO<sub>2</sub>-Konzentrations-Verlauf in der Erdatmosphäre</strong></p>
<p><em>(Quelle Internet: Wikipedia „Die Erdatmosphäre”)</em></p>
<p><img src="/wp-content/klima/Anzeige3abb2.png" alt="" width="320" height="223" /></p>
<p>Einige Wissenschaftler, die sich speziell mit diesen Phänomenen beschäftigt haben, sind mit ihren daraus abgeleiteten Hypothesen bekannt geworden. Allerdings sind ihre vorgestellten Beweise vorwiegend mathematischer Natur und nicht einfach zu verstehen und auch nicht mit einleuchtenden Grafiken darzustellen.</p>
<p>Da ist zunächst einmal der ungarische Physiker <strong>Ference M. Miskolczi</strong> zu nennen, der eine Hypothese unter dem Titel „The Saturated Greenhouse Effect” veröffentlicht hat. Mit „saturated” ist hier wörtlich „gesättigt” zu verstehen, was so viel bedeutet wie „nicht oder kaum mehr steigerbar”. Wenn sich z.B. die Wirkung eines bestimmten <strong>THG</strong> vergrößert weil deren Konzentration zunimmt, wie das derzeitig beim CO<sub>2</sub> der Fall ist, dann nimmt automatisch die Konzentration und Wirkung eines anderen <strong>THG</strong> ab. Tatsächlich wird dies beim Wasserdampf auch beobachtet. Daraus darf nun aber nicht geschlossen werden, dass damit auch die Regenmenge abnimmt. Physikalisch gesehen erzeugt bei gleichbleibender (und umso stärker bei steigender) Temperatur eine niedriger werdende Feuchte an Wasseroberflächen einen größer werdenden Verdunstungsantrieb, der den Wasserkreislauf erhöht und dadurch zu mehr Regen führt.</p>
<p>Es gibt auch einige Vorbehalte gegen die Hypothese von Miskolczi; zwar nicht grundsätzlich, aber gegen bestimmte Annahmen, die er bei seinen Rechnungen gemacht hat. Deshalb möchte ich diese Hypothese hier nicht als allumfassend hinstellen.</p>
<p>Eine weitere Hypothese zu diesen Phänomenen kommt von dem Wissenschaftler <strong>Willis Eschenbach</strong>, der unter dem Titel „The Thermostat Hypothesis” seine Überlegungen vorgestellt hat. Eschenbach beobachtete den (meistens) täglich ablaufenden Wetterverlauf in der „Tropischen Konvergenz-Zone” im Äquatorbereich:</p>
<p>Frühmorgens klarer Himmel und windstill. Vormittags nehmen dann Wind und Bewölkung langsam zu. Nachmittags verstärken sich Bewölkung und Winde rascher, die dann zu Gewitterstürmen mit kräftigen Regenfällen führen können. Nach Sonnenuntergang wieder Wetterberuhigung, aber örtliche Gewitter in der Nacht sind immer noch möglich. Bis zur Morgendämmerung wieder gleichmäßig verbreitet Wetterberuhigung.</p>
<p>Aufzeichnungen von Wettersatelliten bestätigen diese Beobachtungen und zeigten für diesen Äquatorbereich in der Zeit von 10 Uhr bis 11 Uhr 30 eine regelmäßige Abnahme der absorbierten Sonnenstrahlung von 60 W/m² und eine entsprechende Zunahme der Albedo (Reflexion der Sonnenstrahlung, hier verursacht durch Wolken).</p>
<p>Seine weiteren Überlegungen waren nun:</p>
<p>Im Äquatorbereich ist der Energieeintrag der Sonne am höchsten und Änderungen wirken hier am effektivsten. Somit haben diese Änderungen einen dominanten Einfluss auf das globale Wetter- und Klimageschehen.</p>
<p>Insbesondere die Gewitterstürme wirken hierbei wie eine Wärmekraftmaschine, die sich von selbst einschaltet und selbst regelt. Das Arbeitsmedium ist feuchtwarme aufsteigende Luft und flüssiges Wasser. (Die Kondensation der Luftfeuchte erfolgt strömungs-bedingt immer auf der Oberseite der Wolken, was zur Folge hat, dass die hierbei freigesetzte IR-Strahlung mehr oder weniger insgesamt direkt in Richtung Weltraum abgestrahlt wird. Siehe auch Abb. 2.2, Weg 2, Anzeige 2)</p>
<p>Ein besonderer Effekt, der die Wettermaschine auf Touren bringt, wird durch den zunehmenden Wind an der Wasseroberfläche ausgelöst. Hierdurch bilden sich Wellen aus, die zu einer Verzahnung zwischen Meereswasserfläche und Wind führen. Es werden Salzwassertropfen mitgerissen, die auf ihrem Weg nach oben verdunsten und dabei das in ihnen gelöste Salz ausscheiden. Diese kleinen Salzkristalle wirken dann zusätzlich als Kondensationskeime für den Wasserdampf in der Luft, wenn dieser entsprechend kühle Höhenbereiche erreicht. Die Wolkenbildung verstärkt sich und etwas später auch das Ausregnen. Es kommt zu den turbulenten Abläufen in einem Gewitter mit einem hohen Energietransport von unten nach oben und letztendlich einer Abstrahlung in den kalten Weltraum. Die extremsten Formen sind der Taifun im Pazifik und der Hurrikan im Atlantik.</p>
<p>Der globale Prozess der Wärmekraft- bzw. Wettermaschine umfasst auch den Abtransport von Überschusswärme aus den tropischen Bereichen zu den jeweiligen Polen über die globalen Windsysteme und Meeresströmungen.</p>
<p>Mr. Eschenbach hat seine Hypothese vorwiegend qualitativ vorgestellt und begründet. Er argumentiert, dass so oder ähnlich die globale Wettermaschine arbeitet und unser Klima seit Hunderten von Millionen Jahren stabil gehalten hat. Und starke Störungen des Gleichgewichts gab es in der Vergangenheit genug, z.B. die 4 Mal so hohe CO<sub>2</sub>-Konzentration vor 50 Millionen Jahren (siehe Abb. 3.1), die auf eine längere Periode mit starker vulkanischer Tätigkeit hindeutet. Oder größere Meteoriteneinschläge mit riesigen Energiezuführungen in einem ganz kurzen Zeitraum. Auch die Eiszeiten und Einflüsse durch die Kontinentalverschiebungen sind hier zu nennen. Alle diese gewaltigen Störungen konnten das Klima nicht bleibend verändern und zu lebensfeindlichen Bedingungen führen. Und jetzt soll das <strong>THG</strong> CO<sub>2</sub> das bewirken können, weil seine Konzentration sich durch unser Tun vielleicht verdoppelt? Es ist kaum zu glauben, dass Menschen das glauben.</p>
<p>Der amerikanische Klimaforscher und Meteorologie-Professor <strong>Richard Lindzen</strong> vom MIT bewies, dass der Wasserdampf auch einen gegenläufigen Einfluss auf die Lufttemperatur ausübt (negative Rückkopplung). Es gibt also es nicht nur die Temperatur erhöhende (positive Rückkopplung), wie in den Berichten der Alarmisten behauptet und in deren Rechnungen hierzu zugrunde gelegt wird. Auf der Grundlage gemessener Werte von Energieabstrahlungen und Oberflächentemperaturen der Meere im Tropengürtel konnte Lindzen auch quantitativ nachweisen, dass in dem untersuchten Zeitraum von 1989 bis 1999 die negative Rückkopplung erheblich stärker als die positiv wirkende war und eindeutig dominierte. Weil Wolken-bildung und Reflexion der Sonnenstrahlung (Albedo) hierbei die wesentlichen Einflussfaktoren waren, nannte er dies den „Iris-Effekt”. Bevor ich davon erfuhr, erkannte ich ebenfalls diesen entscheidenden Einfluss und nannte ihn damals „Jalousie-Effekt”.</p>
<p>Es gibt noch weitere hervorragende und international bekannte Wissenschaftler - auch Deutsche (!) - die ähnlich argumentieren, aber ich möchte es bei diesen beiden Beispielen belassen. Die Hypothesen von Miskolczi und Eschenbach sind sicherlich noch nicht vollständig und reif dafür, um den Rang einer Theorie zu erreichen. Aber sie weisen in die richtige Richtung. Weitere Forschungen auf diesem Gebiet, die stets „ergebnisoffen” und streng neutral durchgeführt werden sollten, sind deshalb erforderlich.</p>
<p>Zum Abschluß dieser Anzeige soll noch eine wichtige Aussage von <strong>Al Gore</strong>, dem wohl bekanntesten Alarmisten aus den USA - er hat für seinen Einsatz für den Klimawandel den Friedensnobelpreis bekommen - kritisch unter die Lupe genommen werden. In seinem Film „Eine unbequeme Wahrheit” brachte er als Beispiel auch die Untersuchungsergebnisse aus Eisbohrkernen aus der Antarktis (russische Bohrung „Vostock”), aus denen die CO<sub>2</sub>-Konzentrationen und Temperaturen bis 420.000 Jahre zurück verfolgt werden konnten. In der veröffentlichten Grafik war die (waagerechte) Zeitachse stark zusammengepreßt und so war es naturgemäß nicht erkennbar, was sich zeitlich zuerst änderte, die CO<sub>2</sub>-Konzentration oder die Temperatur. Al Gore ging davon aus, dass zunächst eine Änderung der CO<sub>2</sub>-Konzentration eintrat und als Folge davon die Temperatur, denn etwas anderes war für ihn auch nicht vorstellbar (bis heute hat sich diese Einstellung bei den Alarmisten nicht geändert).</p>
<p>2003 wurde nun die Zeitachse stärker aufgelöst und dabei zeigte sich, dass es meistens mit einer Temperaturänderung begann und als Folge davon mit einer Verzögerung von einigen hundert bis zu über tausend Jahren die CO<sub>2</sub>-Konzentration (wahrscheinlich hauptsächlich durch Ausgasung aus den Meeren).</p>
<p>Nachfolgend zunächst eine gute Darstellung von Dr. rer.nat. <strong>Heinz Bender</strong> mit dem Verlauf von CO<sub>2</sub>-Konzentration und Temperatur in einer verdichteten Grafik für 420.000 Jahre links (Abb. 3.3) und rechts davon ein aufgelöster Zeitabschnitt von 220.000 bis 100.000 (Abb. 3.4).</p>
<p>Linkes Bild: <strong>Abb. 3.3:</strong> CO<sub>2</sub>-Konzentration und Temperatur in den vergangenen 420.000 Jahren</p>
<p>Rechtes Bild: <strong>Abb. 3.4:</strong> Ausschnitt aus dem Zeitraum 220.000 bis 100.000</p>
<p><img src="/wp-content/klima/Anzeige3abb3.jpg" alt="" width="604" height="260" /></p>
<p><strong>Dr. Bender schreibt dazu:</strong></p>
<h3>Fakten:</h3>
<p>Aus der Analyse von Eisbohrkernen ist der Verlauf von CO<sub>2</sub> und Temperatur über viele Jahrtausende erschlossen worden. Bekannt ist die Grafik <em>(links oben)</em>, die in ähnlicher Form auch von Al Gore verwendet wurde.</p>
<p>Die linke Grafik zeigt eine enge Korrelation von CO<sub>2</sub> und Temperatur, die auch Al Gore ganz korrekt erkannt hat. Von Bedeutung ist, dass der CO<sub>2</sub>-Verlauf dem Temperaturverlauf um ca. 500 Jahre hinterherhinkt, wie eine feinere Auflösung in der rechten Grafik zeigt.</p>
<p>Demzufolge ist eine Temperaturzunahme die Ursache oder Auslöser für eine - um Jahrhunderte verzögerte - spätere CO<sub>2</sub>-Zunahme. In den damaligen Zeiten war somit CO<sub>2</sub> kein Treibhausgas, weil eben der CO<sub>2</sub>-Verlauf stets dem Temperaturverlauf folgt und nicht umgekehrt, wie es im (behaupteten) Fall der Treibgaseigenschaft von CO<sub>2</sub> hätte sein müssen. Denn schließlich muß die Ursache einer Veränderung stets ihrer Wirkung vorausgehen.</p>
<h3>Folgerungen:</h3>
<ul>
<li>Wenn <strong>CO<sub>2</sub></strong> vor Tausenden von Jahren kein Treibhausgas war, dann kann es <strong>auch heute kein Treibhausgas</strong> sein, weil die Naturgesetze sich seit damals nicht geändert haben.</li>
<li>Die derzeitige Behauptung, CO<sub>2</sub> sei für eine Temperaturerhöhung verantwortlich, <strong>vertauscht</strong> ganz offensichtlich <strong>Ursache und Wirkung</strong>, da die beobachteten Verläufe dieser Behauptung widersprechen.</li>
<li>Die Annahmen der <strong>CO<sub>2</sub>-Hysterie</strong> sind deshalb <strong>wissenschaftlich unhaltbar</strong>.</li>
</ul>
<p>In der nächsten und letzten <a href="http://gerd-zelck.de/klima/anzeige4-zur-klimaerwaermung/">Anzeige (Nr. 4) </a>bringe ich zunächst eine kurze Zusammenfassung der bisherigen Aussagen, um dann auf das wirkliche Problem der Menschheit einzugehen und eine machbare Lösung hierfür aufzuzeigen.</p>
<p>Gerd Zelck</p>
<p>(Kontaktaufnahme bitte über die E-Mail Adresse &gt;info@gerd-zelck.de&lt; )</p>
<p><a href="/wp-content/klima/Anzeige3.pdf">Anzeige 3 als PDF</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://gerd-zelck.de/klima/anzeige3-zu-klimaerwaermung/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Anzeige Nr. 2 zum Thema &#8222;Klimaerwärmung&#8221;</title>
		<link>http://gerd-zelck.de/klima/anzeige2-zur-klimaerwaermung/</link>
		<comments>http://gerd-zelck.de/klima/anzeige2-zur-klimaerwaermung/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 23:19:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerd Zelck</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Klima]]></category>

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		<description><![CDATA[von Gerd Zelck
(Status Januar 2010)
Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Anzeige!
In der vorangegangenen ersten Anzeige hatte ich aufgezeigt, dass die globale Temperatur nicht immer der CO2-Zunahme folgte, so z.B. nicht in dem Zeitraum 1948 bis 1980 (31 Jahre), als strenge Winter herrschten und in der Öffentlichkeit über eine neue Eiszeit spekuliert wurde. Auch seit 2003 nimmt die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>von Gerd Zelck</h4>
<p class="meta">(Status Januar 2010)</p>
<h3>Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Anzeige!</h3>
<p>In der <a href="http://gerd-zelck.de/klima/anzeige1-zur-klimaerwaermung/">vorangegangenen ersten Anzeige</a> hatte ich aufgezeigt, dass die globale Temperatur nicht immer der CO<sub>2</sub>-Zunahme folgte, so z.B. nicht in dem Zeitraum 1948 bis 1980 (31 Jahre), als strenge Winter herrschten und in der Öffentlichkeit über eine neue Eiszeit spekuliert wurde. Auch seit 2003 nimmt die Temperatur nun wieder ab - selbst der bekannte Alarmist Prof. Mojib Latif hat darauf hingewiesen - und es kündigt sich eine neue kühle Phase an, als Oberschwingung auf der insgesamt seit 1860 ansteigenden Langfristkurve.</p>
<p>In dieser Anzeige möchte ich nun darlegen, welche anderen Einflüsse auf die globale Temperatur es auch noch gibt und wie hoch diese zu bewerten sind. Vorher sollte aber erst einmal kurz darauf eingegangen werden, was unter dem sogenannten Treibhaus-Effekt (<strong>THE</strong>) zu verstehen ist. Die Bezeichnung ist in diesem Zusammenhang physikalisch nicht korrekt, denn der wesentliche Erwärmungseffekt in einem Treibhaus (oder in dem Innenraum eines Autos, das der Sonne ausgesetzt ist) entsteht ja dadurch, dass die Luft hier eingeschlossen ist und nicht durch kühle einströmende Luft erneuert wird, wie das in der freien Atmosphäre der Fall ist. Deshalb sollte man eigentlich besser vom <strong>sogenannten THE </strong>sprechen.<span id="more-54"></span></p>
<p>Ein <strong>sog. THE</strong> ergibt sich, weil sog. Treibhausgase (<strong>THG</strong>) in der Atmosphäre einen Teil der von der Erdoberfläche abgestrahlten langwelligen Infrarot-Strahlung (<strong>IR-</strong>Strahlung) absorbieren (vereinnahmen) und nach einer gewissen (kurzen) Zeit diese Energie wieder abstrahlen (abgeben), jetzt aber statistisch kugelförmig verteilt in alle Richtungen. Dadurch kommen etwa 50% der von den <strong>THG</strong> absorbierten Wärmeenergie wieder zurück zur Erde und sorgen dafür, dass sie nicht so stark auskühlt wie in einem gedachten Fall ohne <strong>THG</strong> und damit ohne den <strong>THE</strong>. Die anderen, nach oben gerichteten 50% der Wärmeenergie verlassen die Erde und verschwinden in den kalten (etwa -270°C) Weltraum.</p>
<p>Wird in den Medien von <strong>THG </strong>gesprochen, können sich die meisten Menschen darunter nur das Kohlendioxyd (CO<sub>2</sub>) vorstellen. Ebenso verhält es sich beim Begriff „Klimawandel”; er wird automatisch mit dem vom Menschen verursachten CO<sub>2</sub>-Anteil (26%) verkoppelt. Dabei ist auch der Wasserdampf (H2O) ein <strong>THG</strong> und kommt im unteren Bereich der Atmosphäre sogar 34-mal häufiger vor. Ein weiterer strahlungsaktiver Kandidat ist Methan (CH4), allerdings mit ganz geringer Häufigkeit: Auf rund 14300 CO<sub>2</sub>-Moleküle kommt gerade mal 1 CH4-Molekül (siehe auch Tabelle 2.1). Trotzdem wird von den Alarmisten das Methan stets als ein besonders wirksames <strong>THG</strong> oder Klimagas hervorgehoben. Physikalisch gesehen ist das nicht zu begründen, weder von der Häufigkeit her noch von der strahlungsseitigen Wirksamkeit.</p>
<p>Abb. 2.1 zeigt die Energiebilanz der Erde, wie sie von der etablierten Klimawissenschaft seit mindestens 10 Jahren unverändert zugrunde gelegt und für ihre Klimamodelle benutzt wird. Kritiker sehen die Zusammenhänge in einigen Punkten anders. Aber grundsätzlich gilt und das drückt die Grafik auch aus: Die Energiemenge, die von außen zur Erde kommt und von ihr absorbiert wird, muss die Erde auch wieder abgegeben. Wäre das nicht der Fall, dann hätte sich die Erde schon in der Vergangenheit immer weiter aufgeheizt und wäre ohne Leben geblieben. Weil das offensichtlich nicht der Fall ist, gilt die obige Aussage.</p>
<p>Aus der Abbildung ist nun zu entnehmen, dass im Mittel nur 49,1% der ankommenden Sonnenstrahlung von der Erdoberfläche absorbiert werden und diese erwärmt. 19,6% werden schon vorher von der Atmosphäre absorbiert und insgesamt 31,3% reflektiert und dadurch sofort wieder abgeführt.</p>
<p>Für 100% sind hier 342 W/m² angesetzt worden. Tatsächlich ist die am äußeren Rand der Lufthülle ankommende Sonnenstrahlung 4-mal höher, bescheint aber in Wirklichkeit nur den Querschnitt der Erde auf der einen Seite. Um einfacher rechnen zu können, tut man so, als ob die Sonne ununterbrochen die gesamte Erdoberfläche bescheint. Da diese 4-mal größer ist als der Querschnitt, wurde die Größe der tatsächlichen Sonnenstrahlung (Solarkonstante) durch 4 geteilt.</p>
<p>Von den 49,1% kurzwelliger Sonnenstrahlung, die von der Erdoberfläche aufgenommen wurden, werden nun 22,8% dafür aufgewendet, Wasser entweder direkt zu verdampfen (Evaporation) oder über die Lebewesen der Erde verdunsten zu lassen (Transpiration). Dieser Energieanteil verlässt also die Erdoberfläche zunächst als Latentwärme in Form von Wasserdampf, um dann später in höheren Schichten der Atmosphäre wieder zu kondensieren (wobei sich dann Wolken bilden) und die Latentenergie in Form von <strong>IR</strong>-Strahlung freizusetzen. Diese Freisetzung erfolgt strömungsbedingt auf der Oberseite der Wolke und strahlt dadurch in Richtung Weltraum (siehe auch Abb. 2.2).</p>
<p>Ein Teil der aufgenommenen Sonnenstrahlung verlässt die Erdoberfläche als fühlbare Wärme, indem zunächst nach unten sinkende Kaltluft an der Oberfläche erwärmt wird, um dann als Warmluft aufzusteigen (Konvektion). Auf ihrem Weg nach oben wird diese fühlbare Wärmeenergie nach und nach durch die in der Luft vorhandenen <strong>THG</strong> als <strong>IR</strong>-Strahlung freigesetzt, von der dann 7% in den Weltraum gelangen.</p>
<p>Die restlichen 19,3% von der aufgenommenen Sonnenstrahlung (49,1% - (22,8 + 7) % = 19,3%) verlassen die Erdoberfläche direkt als <strong>IR</strong>-Strahlung. In der Energiebilanz-Grafik Abb. 2.1 versteckt sich dieser Anteil in der dicken rechten Säule von 390 W/m² Ausstrahlung. Die Differenz der beiden Säulen Ausstrahlung (309 W/m²) und Gegenstrahlung (324 W/m²) entspricht genau diesen 19,3%. Auf die Größe der beiden Säulen will ich hier nicht weiter eingehen. Die Kritiker sehen hier niedrigere Werte, sind sich aber über die Größe nicht einig.</p>
<p><strong>Abb. 2.1:</strong> Globale Energiebilanz</p>
<p><em>Entnommen aus dem IPCC-Sachstandsbericht „Climate Change 2001”.</em></p>
<p>Die Zahlenwerte wurden vom Autor mit handschriftlichen %-Angaben und Hinweisungen ergänzt.</p>
<p><img src="/wp-content/klima/Abb21.jpg" alt="" width="438" height="289" /></p>
<p>Abb. 2.2 zeigt die verschiedenen Wege, auf denen über <strong>IR</strong>-Strahlung die 19,3% aufgenommene Sonnenenergie von der Erdoberfläche wieder abgeführt werden.</p>
<p>Weg 1 zeigt symbolisch den Strahlungsanteil, der zunächst von den <strong>THG</strong> absorbiert wird, um dann kurze Zeit später kugelförmig verteilt in alle Richtungen wieder emittiert (abgestrahlt) zu werden. 50% verlassen die Erde und entweichen in den Weltraum. Die anderen 50% kommen als Gegenstrahlung zurück. Diesen Vorgang habe ich vorhergehend schon als <strong>THE</strong> etwas genauer beschrieben.</p>
<p>Auf dem Weg Nr 3 kann <strong>IR</strong>-Strahlung mit bestimmten Wellenlängen ungehindert in den Weltraum gelangen, weil hier die <strong>THG</strong> nicht absorbieren. Allerdings ist dieses besondere optische Fenster nur bei wolkenlosem Himmel geöffnet - und das sind weniger als 50% im Jahresmittel. In Abb. 2.1 „Energiebilanz” ist dieser Wert mit 40 W/m² atmosphärisches Fenster entsprechend 11,7% ausgewiesen.</p>
<p>Es verbleibt noch der Weg 2, der die Besonderheiten bei Bewölkung zeigt. Dieser Zustand überwiegt im Jahresmittel mit 50 bis 60%. Die bei klarem Himmel abgehende <strong>IR-</strong>Strahlung der Wege 1 und 3 wird jetzt von den Wassertröpfchen in den Wolken absorbiert und wieder zurückgestrahlt. In diesen Bereichen verliert die Erde also kaum Energie, was sich u.a. in den Nächten der Wintermonate angenehm bemerkbar macht, denn die Temperaturen sinken nicht so stark wie in klaren Nächten und am Auto muss kein Eis gekratzt werden. Trotzdem wird es bei länger anhaltender Bewölkung insgesamt kühler, weil tagsüber ja auch weniger Sonnenstrahlung zur Erdoberfläche durchdringt.</p>
<p>Die Energieabfuhr durch Verdunstung, die in höher gelegenen, kühleren Schichten der Atmosphäre zur Wolkenbildung führt, habe ich weiter oben schon beschrieben. Ein Nebeneffekt hierbei ist, dass in den Wassertröpfchen der Wolken die <strong>THG</strong> CO<sub>2</sub>, CH<sub>4  </sub> und auch Aerosole gelöst werden. Regnet es nun aus diesen Wolken, werden diese THG aus der Atmosphäre quasi mit ausgewaschen, sodass deren Konzentration oberhalb der Wolken sprunghaft kleiner geworden ist. Bekannt ist dieser Effekt unter dem Begriff „Saurer Regen”.</p>
<p><strong>Das wirksamste THG, das auf Wetter und Klima den größten Einfluss ausübt, ist der Wasserdampf (H2O). Er kommt als THG am häufigsten in der Atmosphäre vor und außerdem noch in den anderen Zustandsformen „flüssig” und „fest”. Im flüssigen Zustand bildet es Wolken, die über Abschattungseffekte ebenfalls auf die Temperatur Einfluss nehmen und beim Ausregnen werden andere THG mit ausgewaschen und deren Anzahl und Wirksamkeit dadurch begrenzt und reguliert. Wie das geschieht, wird in der nächsten Anzeige beschrieben.</strong></p>
<p><strong>Abb. 2.2:</strong> Die verschiedenen Wege der <strong>IR</strong>-Strahlung, die                                                      Wärmeenergie von der Erdoberfläche abführt.</p>
<p><sub><img src="/wp-content/klima/Abb22.png" alt="" width="400" height="269" /></sub></p>
<hr />Nachfolgend ein paar Zahlenwerte über die Häufigkeit der Treibhausgase. Aus dem privaten Umfeld wurde mir kürzlich ein Argument entgegengehalten, dass die CO2-Konzentration in der Atmosphäre in den vergangenen 100 Jahren unermesslich hoch gestiegen sei und das allein sei doch schon Beweis genug für die Verantwortlichkeit dieses Gases und unser Tun. Daraufhin habe ich einmal nachgerechnet, wie hoch denn nun tatsächlich die Konzentration ist und wie diese im Verhältnis zu den anderen Gasen steht. Hier das Ergebnis:</p>
<p> </p>
<p><strong>Tabelle 2.1:</strong> Zusammensetzung der Atmosphäre</p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<th>
<h6>Teilchen</h6>
</th>
<th>
<h6>Volumenanteil</h6>
<h6> in %, bezogen auf Luft trocken von</h6>
<h6> 1bar und 15,5°C</h6>
</th>
<th>
<h6>Gewichtsanteil</h6>
<h6> in g pro mm³ Luft 60% Feuchtanteil</h6>
</th>
<th>
<h6>Anzahl<br />
pro mm³ Luft</h6>
</th>
</tr>
<tr>
<td>Stickstoff (N<sub>2</sub>)</td>
<td>78,084 %</td>
<td>0,9229 · 10<sup>-6</sup></td>
<td>198,50 · 10<sup>14</sup></td>
</tr>
<tr>
<td>Sauerstoff (O<sub>2</sub>)</td>
<td>20,942 %</td>
<td>0,2828 · 10<sup>-6</sup></td>
<td>53,22 · 10<sup>14</sup></td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Wasser (H<sub>2</sub>O)<br />
(60% rel. Feuchte)</strong></td>
<td><strong>1,024 %</strong></td>
<td><strong>0,0077 · 10<sup>-6</sup></strong></td>
<td><strong>2,58 · 10<sup>14</sup> oder 258 Billionen</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>Argon (Ar)</td>
<td>0,932 %</td>
<td>0,0156 · 10-6</td>
<td>2,348 · 10<sup>14</sup> oder 235 Billionen</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Kohlenstoff (CO<sub>2</sub>), heute </strong><strong></strong><strong></strong><strong>anthropogener Anteil</strong></td>
<td><strong>0,0385 %<br />
</strong><strong></strong><strong>(0,0115 %)</strong></td>
<td><strong>0,00072 · 10</strong><strong><sup>-6<br />
</sup></strong><strong></strong><strong>(0,000189 · 10<sup>-6</sup>)</strong></td>
<td><strong>0,098 . 10<sup>14</sup> oder 9,8 Billionen</strong><strong>0,0255 · 10<sup>14</sup></strong></td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Methan (CH<sub>4</sub>)</strong></td>
<td><strong>0,000176 %</strong></td>
<td><strong>0,00015 · 10<sup>-6</sup></strong></td>
<td><strong>0,0000067 · 10<sup>14</sup><br />
oder 670</strong> <strong>Millionen</strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Die durch Fettdruck hervorgehobenen Zeilen beziehen sich auf die <strong>THG</strong>, die im <strong>IR</strong>-Bereich Energie absorbieren und abstrahlen. Am häufigsten kommt hierbei der Wasserdampf (H2O) vor: 26-mal mehr als der gesamte CO2-Anteil und gar 101-mal mehr als der durch den Menschen verursachte Anteil. Gegenüber Methan kommt der Wasserdampf sogar rund 385000-mal häufiger vor. Außerdem kommt H2O auch noch in den anderen Zuständen „flüssig” (Wolken) und „fest” (Schnee, Hagel) vor. Wodurch das ausgelöst wird, soll gleich etwas näher betrachtet werden.</p>
<p>Die Spalte „Anzahl pro mm³ Luft” (Kugel mit 1,24 mm Ø) macht die <strong>Kleinheit</strong> der Moleküle und Atome deutlich: In einem Gasvolumen von der Größe etwa eines Tropfens aus einer Pipette befinden sich unter Atmosphärendruck in Meereshöhe insgesamt immer noch rund 26-tausend mal eine Billion (26 Trillionen) Gasmoleküle. Zwischen diesen ist außerdem noch viel leerer Raum - etwa das 1300-fache ihrer Ausdehnung bei ausschließlich Wasserdampf - und sie sausen mit hoher Geschwindigkeit (im Mittel 1800 km/h) hin und her, bis sie mit einem ihrer Nachbarn einmal zusammenstoßen und dadurch ihre Flugrichtung ändern. Stoßen sie an die Wände eines Gefäßes - z. B. an den Deckel einer luftleer gepumpten Barometerdose - üben sie gemeinschaftlich mit ihrer kinetischen Energie einen Druck von 1bar aus.</p>
<hr />Welche Elemente oder Effekte, die auf Temperatur und Klima Einfluss nehmen, gibt es nun außer CO2 sonst noch? 1997 wiesen die dänischen Physiker Svensmark und Friis-Christensen erstmals auf folgenden beobachteten 3-fach Zusammenhang hin:</p>
<p><strong>Hohe Sonnenflecken-Aktivität → abnehmende globale Wolkenbedeckung → höhere bodennahe Temperaturen (und umgekehrt) </strong></p>
<p>Außerdem wurde noch folgender Zusammenhang (Korrelation) beobachtet:</p>
<p><strong>Zunehmende kosmische Partikelstrahlung am Oberrand der Atmosphäre → zunehmende Wolkenbedeckung → abnehmende bodennahe Temperaturen (und umgekehrt) </strong></p>
<p>Beide Beobachtungen zusammengefasst ergeben dann die folgende Aussage:</p>
<p><strong>Hohe Sonnenflecken-Aktivität → Ausdehnung und Verstärkung des erdmagnetischen Schutzschildes → Verminderung der kosmischen Partikelstrahlung Verminderung der globalen Bewölkung → Erhöhung der direkten Sonneneinstrahlung → Erwärmung von Erdoberfläche und unterer Atmosphärenschicht (und umgekehrt)</strong></p>
<p>Zu erwähnen wäre noch, dass unter dem Begriff „Strahlung” sowohl die masselose elektromagnetische Energiestrahlung, wie z.B. das Sonnenlicht oder die IR-Strahlung, wie auch die massenbehaftete Partikelstrahlung wie z.B. der Sonnenwind, zusammengefasst sind. Die kosmische Partikelstrahlung und ihre Folgeprodukte sind demnach massenbehaftete Strahlungen und bestehen hauptsächlich aus den Kernen des Wasserstoff-Atoms (Protonen). Wenn diese in die unteren Bereiche der Atmosphäre eindringen, können sie dort zu Kondensationskeimen für den Wasserdampf werden. Es bilden sich dann Wassertröpfchen, aus denen die Wolken bestehen.</p>
<p>Die Erkenntnisse von Svensmark und Friis-Christensen wurden von anderen Wissenschaftlern aufgegriffen und bestätigt. In der Zwischenzeit gibt es zahlreiche Veröffentlichungen zu diesem Phänomen. Über einen Internet-Diskussionskreis sind mir 2 Wissenschaftler bekannt, die sich vertieft mit diesem Thema beschäftigen und hierüber Berichte erstellen und Vorträge halten. Der eine ist Horst Malberg, Univ.-Prof. (a.D.) für Meteorologie und Klimatologie an der ehemaligen FU Berlin. Prof. Malberg untersucht u.a. mit mathematischen Methoden die Größe der Einflussnahme bei den verschiedenen Effekten. In einem seiner Berichte fasst er zusammen (wörtlich):</p>
<h5> &gt;Der integrale solare Anteil erklärt somit rund 80% der langzeitlichen Klima- und Temperaturänderungen. Die statistische Irrtumswahrscheinlichkeit liegt bei nur 0,01%. Der anthropogene Treibhaus-/CO2-Einfluß auf die langfristige Klimaentwicklung wird weit überschätzt. Abkühlungsphasen, ob kurz- oder langfristig, kann der anthropogene Treibhauseffekt dabei physikalisch überhaupt nicht erklären.&lt;</h5>
<p>Der andere Wissenschaftler, von dessen Berichten und Vorträgen ich regelmäßig erfahre, ist der Dipl.-Phys. Dr. Horst Borchert, Physikdirektor a.D. und Lehrbeauftragter am Geographischen Institut der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Dr. Borchert wertet insbesondere die kontinuierlich vorgenommenen Messungen der kosmischen Partikel-Strahlung und ihrer Sekundärstrahlung aus und vergleicht diese mit den Sonnenflecken-Perioden und dem dadurch pulsierenden Sonnenwind. Dieser besteht ebenfalls überwiegend aus Protonen und nimmt Einfluss auf den magnetischen Schutzschild der Erde.</p>
<p>Die Grafiken, die Dr. Borchert in seinen Berichten veröffentlicht, enthalten meistens mehr als 2 oder auch 3 Zusammenhänge und sind nur von geschulten und mit dem Thema vertrauten Lesern zu verstehen. Die folgende Grafik (Abb. 2.3) enthält allerdings nur 2 variable Größen und ist deshalb für diese Anzeige gut geeignet. Sie zeigt oben in Grün die pulsierenden Flüsse der Höhenstrahlung (Sekundärstrahlung, linke Skala) und unten in Rot die jeweilige Häufigkeit der Sonnenflecken (rechte Skala). Gut erkennbar ist, dass bei maximaler Sonnenfleckenzahl die Höhenstrahlung ihr Minimum hat, beide Effekte also gegenläufig sind (siehe auch weiter vorne die fett gedruckte Aussage).</p>
<p>Die Sonnenflecken-Maxima werden seit 1760 gezählt. Das letzte Maximum mit einem Spitzenwert von etwa 150 in 2002, hatte die Nr. 23. Derzeitig ist die Sonne immer noch völlig unbefleckt, obwohl ein Anstieg aus dem Minimum schon vor 2 Jahren erwartet wurde. Einige Fachleute schließen daraus (und aus weiteren Anzeichen) den Beginn einer längerfristigen Abkühlung (siehe Anzeige Nr. 1, Abb. 1.2, Fall C). Ein Zyklus von einem Maximum zum nächsten dauert im Durchschnitt 11 Jahre (der gesamte Schwankungsbereich liegt zwischen 8 und 15 Jahren). Man spricht hier auch von einem Schwabe-Zyklus der Sonne zu Ehren des Amateur-Astronomen Heinrich Schwabe aus Dessau, der 1843 hierüber das erste Mal berichtet hatte.</p>
<p>Darüber hinaus hat man noch 2 weitere Zyklen, einen mit 80 - 90 (Gleisberg-Zyklus) und einen mit ~200 Jahren (den von Prof. Malberg), identifiziert. Dann gibt es auch noch die sogenannten Milankowitsch-Zyklen mit 19000, 23000, 41000 und 100000 Jahren, bei denen die bei uns ankommende Solarstrahlung von 1368 W/m² aufgrund periodisch auftretender Bahnänderungen um bis zu 4 W/m² (0,3%) niedriger ausfallen kann. Und gerade diese sehr geringe Schwankung wird von den Alarmisten als Alibi dafür genannt, dass sie sehr wohl den Einfluss der Sonne mit einbeziehen. Die viel größeren Schwankungen der pulsierenden Sonne selbst werden dagegen, obwohl immer wieder darauf hingewiesen, ausgeblendet.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Abb. 2.3:</span></strong> Höhenstrahlung und Sonnenflecken-Häufigkeit</p>
<p><sub><img src="/wp-content/klima/Abb23.png" alt="" width="507" height="296" /></sub></p>
<p>Folgende Darstellungen, die für diese Anzeigen geeignet sind, habe ich aus anderen Berichten entnommen. Da ist zunächst einmal die Abb. 2.4, in der über den Zeitraum von 1860 bis etwa 1985 zusammen mit dem ansteigenden Verlauf der CO2-Konzentration die Verläufe der Erdtemperatur und der Länge der Sonnenfleckenperiode dargestellt werden. Wie aus der Abb. zu entnehmen ist, steigt mit kürzeren Perioden (Zyklen) die Temperatur, was nach den vorangegangenen Erläuterungen auch logisch ist, denn kürzere Zyklen-Zeiten - der Schwankungsbereich liegt zwischen 8 und 15 Jahren - führen ja häufiger zu „Schönwetter” Situationen mit jeweils mehr Sonneneinstrahlung.</p>
<p>Oder mit anderen Worten: Die Einwirkung der Sonnenaktivität auf das Wetter der Erde wird nicht von der Häufigkeit der Sonnenflecken, sondern von der Stärke der Protonenflüsse und damit auch der Magnetfelder der Sonnenwinde bestimmt.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Abb. 2.4:</span></strong></p>
<p><sub><img src="/wp-content/klima/Abb24.jpg" alt="" width="428" height="367" /></sub></p>
<p>Aus dem Buch „Klimafakten” von Ulrich Berner und Hansjörg Streif, herausgegeben von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in Hannover, habe ich die Grafik Abb. 2.5 entnommen. Sie zeigt sehr schön, wie sich die Wolkenbedeckung mit der kosmischen Partikelstrahlung (rot) verändert. Die dicken Pfeile (gelb) am Oberrand weisen darauf hin, dass die Häufigkeiten bei den Sonnenflecken und der Partikelstrahlung jeweils gegenläufig auftreten (siehe Abb. 2.3).</p>
<p>Für die Wolkenbedeckung wurden entsprechende Satellitendaten aus dem Zeitraum 1980 bis 1995 ausgewählt (blau). Für den restlichen Zeitraum bis 2002 wurde die Wolkenbedeckung aus anderen Quellen entnommen (grün). 2002 wurde die erste Auflage des Buches herausgegeben, weshalb die Zeitachse hier endet.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Abb. 2.5:</span></strong> Kosmische Partikelstrahlung und Veränderung der Wolkenbedeckung</p>
<p>Quelle: © BGR Hannover</p>
<p><sub><img src="/wp-content/klima/Abb25.png" alt="" width="460" height="328" /></sub></p>
<hr />In der nächsten <a href="http://gerd-zelck.de/klima/anzeige3-zu-klimaerwaermung/">Anzeige (Nr. 3) </a>werde ich beschreiben, wie beim Wetter ein natürlicher Regelmechanismus automatisch eingreift und dafür sorgt, dass die globale Temperatur nach oben nicht aus dem Ruder läuft.</p>
<p>Abschließend nehme ich eine der Kernaussagen des Friedens-Nobelpreisträgers Al Gore, dass in der Vergangenheit stets zunächst eine Änderung der CO2-Konzentration und dann als Folge eine Temperaturänderung erfolgte, ins Visier. Ich werde nachweisen, dass es genau umgekehrt war (ist).</p>
<p>Gerd Zelck</p>
<p>(Kontaktaufnahme bitte über E-Mail Adresse &gt;info@gerd-zelck.de&lt;)</p>
<p><a href="/wp-content/klima/Anzeige2.pdf">Anzeige 2 als PDF</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Anzeige Nr.1 zum Thema &#8222;Klimaerwärmung&#8221;</title>
		<link>http://gerd-zelck.de/klima/anzeige1-zur-klimaerwaermung/</link>
		<comments>http://gerd-zelck.de/klima/anzeige1-zur-klimaerwaermung/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 23:06:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerd Zelck</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Klima]]></category>

		<category><![CDATA[Klimaerwärmung]]></category>

		<category><![CDATA[Treibhauseffekt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://gerd-zelck.de/?p=49</guid>
		<description><![CDATA[von Gerd Zelck
(Status: Januar 2010)
Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Anzeige(n)!
Das Thema &#8220;Klimaerwärmung&#8221; beherrscht z.Z. die Medien. Insbesondere die vom Menschen verursachte Zunahme des Kohlendioxyds in der Atmosphäre soll zu einer katastrophalen Erwärmung bis Ende des Jahrhunderts führen, wenn dieser weltweit nicht schnell und drastisch eingeschränkt wird. Maßnahmen hierfür, die insbesondere für die Industrieländer und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>von Gerd Zelck</h4>
<p class="meta">(Status: Januar 2010)</p>
<h3>Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Anzeige(n)!</h3>
<p>Das Thema &#8220;Klimaerwärmung&#8221; beherrscht z.Z. die Medien. Insbesondere die vom Menschen verursachte Zunahme des Kohlendioxyds in der Atmosphäre soll zu einer katastrophalen Erwärmung bis Ende des Jahrhunderts führen, wenn dieser weltweit nicht schnell und drastisch eingeschränkt wird. Maßnahmen hierfür, die insbesondere für die Industrieländer und damit auch für uns sehr teuer zu stehen kommen und deren Machbarkeit und Wirksamkeit im Einzelnen recht fraglich sind, sollten auf der Kyoto-Nachfolgekonferenz in Kopenhagen verbindlich beschlossen werden. Dieses kam nun vorerst nicht zustande, aber ein erneuter Anlauf - noch in diesem Jahr - ist in Vorbereitung.</p>
<p>Ich gehöre zur großen Gruppe der Skeptiker dieser insgesamt übertriebenen Darstellungen und in vielen Punkten überzogenen Maßnahmen. Leider finden wir bei den Medien kaum noch Gehör, denn schlechte Nachrichten lassen sich nun mal besser verkaufen als gute. Aus diesem Grunde sehe ich nur noch die Möglichkeit, die Fragwürdigkeiten bei diesem Thema über teure Anzeigen in die Öffentlichkeit zu tragen und darauf zu hoffen, hierdurch eine Diskussion anzukurbeln. Wir dürfen nicht alles glauben, was man uns hierbei vorsetzt.<span id="more-49"></span></p>
<p>Noch ein paar Hinweise zur Vorgehensweise:</p>
<ul>
<li>Insgesamt sind 4 Anzeigen, die jeweils fortlaufend nummeriert werden, im Hamburger Abendblatt vorgesehen.</li>
<li>Die Abbildungen in diesen Anzeigen erhalten Nummern, die zunächst mit der jeweiligen Anzeigen- Nr. beginnen und dann eine fortlaufende Nr. erhalten, also z.B. Abb. 1.1, Abb. 1.2, usw.</li>
<li>Für den Inhalt der Anzeigen bin ich - Gerd Zelck - allein verantwortlich.</li>
<li>Der Anzeigentext kann auch auf meiner Homepage http://gerd-zelck.de nachgelesen werden. Die dort untergebrachten Texte sind ausführlicher als die gedruckte Form. Kontaktaufnahme bitte über die E-Mail Adresse &#8220;info@gerd-zelck.de&#8221;</li>
</ul>
<hr />Und nun beginnt die Auseinandersetzung mit einigen von den Fragwürdigkeiten. Die Gruppe der Verkünder einer anthropogen verursachten Klimawandels durch vermehrten CO<sub>2</sub>-Ausstoß bezeichne ich nachfolgend zusammengefasst als <strong>Alarmisten</strong> und die Gruppe der Zweifler und Verneiner dieser Hypothese als <strong>Kritiker.</strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p>Die Alarmisten nun - allen voran die Professoren Hartmut Graßl, Mojib Latif und der Kanzlerin-Berater Joachim Schellnhuber - nannten bisher Werte von bis zu 6,4 °C Erwärmung bis Ende des Jahrhunderts. Kurz vor der Kopenhagener Konferenz verstärkte Prof. Schellnhuber seine Warnung noch einmal und verkündete, dass die globale Erwärmung auch bis zu 7°C höher liegen könne, weil der Klimawandel schneller verlaufe als bislang angenommen. In den Medien wird nicht selten die Einschränkung &#8220;bis zu&#8221; weggelassen.</p>
<p>Auf welche Annahmen sich diese Aussagen beziehen, können Sie aus Abb. 1.1 ersehen. Die Quelle dieser Grafik ist der Vierte Sachstandsbericht des Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderungen (IPCC), der mit einer Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger beginnt. Zum besseren Verständnis habe ich einige Ergänzungen handschriftlich hinzugefügt.</p>
<p><strong>Abb. 1.1:</strong> Prognosen über den Temperaturverlauf bis Ende des Jahrhunderts für verschiedene Szenarien</p>
<p><img src="/wp-content/klima/Abb11.gif" alt="" width="420" height="427" /></p>
<p>Zur Erläuterung des Diagramms:</p>
<p>Auf der senkrechten Achse (y-Achse) ist die globale Erwärmung an der Erdoberfläche in °C aufgetragen und auf der waagerechten Achse (x-Achse) der Zeitverlauf vom Jahr 1900 bis 2100. Bis 2000 wurden die gemessenen und danach dann die mit aufwendigen Computerprogrammen errechneten Werte aufgetragen.</p>
<p>Die durchgezogenen Linien geben die errechneten Mittelwerte von insgesamt 4 Hauptszenarien an: B1 (blau), A1B (grün), A2 (rot) und A1FI (grau-blau). Die grauen Balken auf der rechten Seite zeigen die jeweils beste Schätzung (dicke Linie innerhalb des Balkens) und die daraus abgeschätzte wahrscheinliche Gesamtbandbreite nach oben und unten.</p>
<p>Zunächst einmal möchte ich Ihre Aufmerksamkeit auf die einzelnen Szenarien in diesem Diagramm richten. Die zweitgrößte Erwärmung von 3,4°C im Jahre 2100 verursacht das Szenario A2 (rote Linie). Ein Merkmal hierbei ist eine stetig zunehmende Bevölkerung. Dazu soll das pro-Kopf Wirtschaftswachstum aber langsamer wachsen als in anderen Modellen. Jedenfalls wird dieses von dem Szenario A1FI (rechter äußerer Balken) übertroffen, das zu einer Erwärmung von 4°C bis Ende des Jahrhunderts führen soll. Die Energieerzeugung wurde hierbei als fossilintensiv angenommen und das Bevölkerungswachstum soll bereits Mitte des Jahrhunderts kulminieren und danach wieder abnehmen. Insgesamt ist A1FI ein extremes und unwahrscheinliches Szenario. Im Gegensatz dazu liegt dem Szenario A1B eine ausgewogene Nutzung aller Energiequellen zugrunde, wobei allerdings die Kernenergie nicht explizit genannt wird. Dieses Modell soll bis 2100 nur zu einer Erwärmung von 2,8 °C führen. Das Szenario B1 schließlich führt nur zu 2°C Erwärmung.</p>
<p>Die größte Erwärmung bis Ende des Jahrhunderts von 6,4 °C kann nun aus dem Diagramm abgelesen werden, wenn von dem Extremszenario A1FI (rechts außen) die volle obere Toleranz berücksichtigt wird. <strong>Und ausschließlich dieser obere Extremwert wurde von den Alarmisten bei jeder sich bietenden Gelegenheit öffentlich verkündet. Die Medien griffen diese schlechte Nachricht auf und verstärkten sie zur ultimativen Katastrophenmeldung, wie: &#8220;Wir haben nur noch 12 Jahre Zeit, um gegenzusteuern und die Erwärmung auf 2 °C zu begrenzen.&#8221;</strong></p>
<p>Wie sehen die Kritiker nun die globale Temperaturentwicklung bis zum Ende dieses Jahrhunderts? Abb. 1.2 macht zunächst einmal deutlich, dass seit den Kälteperioden im Zeitraum 16.- bis ins 19.-Jahrhundert (bekannt unter dem Begriff &#8220;Kleine Eiszeit) die mittlere Temperatur ansteigt - und zwar mit einer Rate von rund 0,55 °C pro 100 Jahre (durchgezogene gerade Linie). Seit dem letzten Temperaturminimum um 1860 betrug die Zunahme bis 2007 0,8 bis 0,9 °C.</p>
<p>Diesem stark gemittelten Wert, dargestellt durch die gerade ansteigende und durchgezogene Linie bis zum Jahre 2007, sind nun Perioden von mehreren Jahrzehnten überlagert, die entweder wärmer oder kälter waren als der Mittelwert. So gab es nach dem Krieg eine kühle Periode unterhalb einer gedachten Null-Linie, die global etwa von 1948 bis 1980 dauerte. Die älteren Leser werden sich wahrscheinlich noch an die Schneekatastrophe im Winter 1978/79 hier in Norddeutschland erinnern. Aber auch vorher gab es in unseren Breiten meist strenge Winter mit viel Schnee und tiefen Minusgraden. So kann ich mich noch gut daran erinnern, im Winter 1962/63 zu Fuß bis an die eingefrorenen Schiffe in der Kieler Förde gewandert zu sein und in dem Zeitraum 1964 bis 67 einmal mit meiner Frau zusammen einer Gruppe aus der Bremer Sektion vom Alpenverein auf dem Weyerberg bei Bremen praktischen Skiunterricht erteilt zu haben. In den Medien und wohl auch von der Klimawissenschaft wurde damals über eine neue Eiszeit spekuliert. Regional und so auch bei uns, machte sich diese Abkühlung schon einige Jahre früher bemerkbar. Erinnert sei auch an den Überfall Deutschlands auf Russland, als der zunächst schnelle Vorstoß der deutschen Truppen durch einen frühen Wintereinbruch vor Moskau brutal zum Stehen kam.</p>
<p>Seit 1976 etwa begann die Temperatur wieder anzusteigen und erreichte so um 1998 bis 2000 herum global ihren Höhepunkt. Bei uns lag dieser Höhepunkt etwa 2003 und ab dann begann es wieder kühler zu werden. Diese Aussage beruht auf realen Messungen und offiziellen Verlautbarungen, aber Alarmisten und Medien beachten das nicht und beschwören weiterhin die Klimakatastrophe, die während dieser warmen Oberschwingungsperiode erstmals kreiert wurde.<strong> Denn - und das geht aus dieser Darstellung gut hervor - diese warme Oberschwingung auf einem insgesamt ansteigenden Temperaturverlauf (Langfristkurve) führte gewissermaßen zwangsläufig zu den höchsten Temperaturen bisher nach der Kleinen Eiszeit, von Einzelereignissen einmal abgesehen.</strong> Wie aus der Abb.1.3 mit einer größeren Auflösung zu ersehen ist, schwingt die globale Temperatur fast immer von Jahr zu Jahr zwischen Extremwerten, weshalb der dargestellte Oberschwingungsverlauf ebenfalls nur eine Mittelwertbildung ist.</p>
<p>Insgesamt sieht der Klimaverlauf also nach einem natürlichen Vorgang aus, wie ihn die Menschheit im Laufe der Jahrtausende immer wieder erlebt hat. Das zeigt Abb.1.4: Vor der derzeitigen Langfristkurve ins warme gab es Warmzeiten wie z. B. im Mittelalter, als die Wikinger Grönland (Grünland) besiedelten und in England Wein angebaut wurde. Durch die davor liegende Warmperiode konnte sich das Römerreich erst zu seiner einstigen Größe entwickeln. Dazwischen gab es kühle Klimaphasen, die für die Menschen damals, ohne die heutigen Techniken, beschwerlich waren und zu Einschnitten bei ihrer Entwicklung führten, so z. B. zur Völkerwanderung im 4. bis 6. Jahrhundert n. Chr.</p>
<p>Während der Warmzeiten dürfte es ähnlich wie heute oder gar noch wärmer gewesen sein. Das weiß man aus sogenannten Proxy-Daten wie z.B. Wachstumsringe alter Hölzer, Ablagerungsschichten in unberührten Seeschlämmen, Eisbohrkernen aus Grönland und Antarktis, usw. Es ist zu vermuten, dass auch damals schon im Nordpolargebiet während der Sommerzeit das Meereis so dünn wie heute oder gänzlich verschwunden war. Wer weiß das schon, denn Berichte darüber aus dieser Zeit gibt es nicht. Nach dem damaligen Weltbild war die Erde noch eine Scheibe und stand im Mittelpunkt des Kosmos.</p>
<p>Abb. 1.3 macht nun auch erste Widersprüche an der CO<sub>2</sub>-Hypothese sichtbar. In dem Diagramm mit höherer Auflösung wurde der Verlauf der CO<sub>2</sub>-Zunahme als rote Linie mit aufgetragen und der Temperaturverlauf der einzelnen Oberschwingungsperioden jeweils als blaue Geraden. Gut erkennbar, hatte der Temperaturverlauf während der kühlen Periode von 1945 bis 1976 eine abfallende Tendenz, während die CO2-Zunahme durchgehend eine steigende Tendenz aufweist. In diesem Zeitraum von immerhin 31 Jahren stimmte also die Hypothese nicht, dass das THG CO<sub>2</sub> alleine oder vorwiegend die globale Temperatur (gemessen in 2m Höhe über Meereshöhe) bestimmt. Das verteufelte CO<sub>2</sub> verweigerte sich hier der Hypothese. Es war gewissermaßen ungehorsam, wie die Kritiker ironisch anmerken.</p>
<p>Was oder wer nun einen stärkeren Einfluss auf das Temperatur- und Wettergeschehen haben könnte, wird in Anzeige 2 behandelt.</p>
<p><strong>Abb. 1.2 und 1.3:</strong> Verlauf der Temperaturzunahme seit 1860</p>
<p><img src="/wp-content/klima/Abb12.jpg" alt="" width="460" height="482" /></p>
<p>Abb. 1.2: Ursprungskurve von Dr. Syun-Ichi Akasofu/International Artctic Research Center der University of Alaska Fairbanks. Im März 2009 von Dr. J. Herold mit der Variante C und Verlängerung nach links bis zum Dalton Minimum erweitert. Von mir wurde die Grafik mit der von Abb. 1.3 kombiniert und handschriftlich ergänzt. Der Temperaturverlauf von 2000 bis 2007 wurde hinzugefügt.</p>
<p><strong>Abb. 1.4:</strong> Bodennahe nordhemisphärische Mitteltemperaturen der letzten 11.000 Jahre</p>
<p><em>Quelle: M. J. Schwab, Geo-Forschungszentrum Potsdam (GFZ)</em></p>
<p><img src="/wp-content/klima/Abb14.jpg" alt="" width="444" height="200" /></p>
<p>Wie ich schon anhand der Abb. 1.1 erläuterte, sprachen Alarmisten und Medien bis vor Kurzem noch von einer Erwärmung bis Ende des Jahrhunderts von 6,4 °C. Dieser hohe Wert ließ sich in Abb. 1.2 schlecht darstellen, weshalb man hier (Fall A) den schon im Jahre 2000 - auf dem Höhe- und Scheitelpunkt der warmen Oberschwingungsperiode - von Alarmisten vorausgesagten weiteren Verlauf des Temperaturanstiegs (gestrichelte Linie) bereits bei +3°C die senkrechte Achse im Jahr 2100 schneiden lässt. Die obere Grenze des rot angelegten Bereichs lässt aber erahnen, mit welcher Steilheit die Temperatur ansteigen müsste, um die senkrechte Achse wenigstens bei +4°C zu schneiden. Und jetzt kommt der Hammer: Der aus dem Fernsehen allseits gut bekannte Alarmist Prof. Mojib Latif verkündete auf der Weltklimakonferenz vom 31.8. - 7.9. d.J. in Genf vor 1500 renommierten anderen Klimawissenschaftlern, dass es in den nächsten Jahrzehnten zunächst erst einmal wieder kühler werden wird. Um die prophezeite Erwärmung von 4°C bis 2100 noch zu erreichen, müsste der Temperaturanstieg danach noch steiler verlaufen; ganz zu schweigen von den zuvor genannten 6,4 bis 7°C. Im Fall B wird angenommen, dass die Langzeitkurve unbeeindruckt von der CO<sub>2</sub>-Zunahme weiter linear ansteigt und zu einer Erwärmung von etwa 1,8°C im Jahre 2100 führt.</p>
<p>Es gibt nun aber auch plausible Hinweise dafür (auf die ich später noch etwas näher eingehen werde), dass die derzeitige Erwärmungsphase seit der Kleinen Eiszeit ihren Höhepunkt erreicht hat und der Temperaturverlauf nun umschwenkt in eine neue Kaltphase. Überlagert wird dieser Vorgang dann noch durch eine Oberschwingung von warm nach kalt, wie von Prof. Lativ bereits angekündigt und es unabhängig davon auch gemessen wird (siehe die von mir vorgenommene Ergänzung des Kurvenverlaufs von 2000 bis 2007 in Abb. 1.3). Soweit die durch die Menschheit verursachte Zunahme des Klimagases CO<sub>2</sub> einen erwärmenden Einfluss auf die Temperaturentwicklung hat, wird diese die globale Abkühlung nur ein wenig (leider!) mildern, aber nicht aufhalten können.</p>
<p>In der <a title="Anzeige 2" href="http://gerd-zelck.de/klima/anzeige1-zur-klimaerwaermunganzeige1-zur-klimaerwaermung/">nächsten Anzeige (Nr. 2)</a> wird aufgezeigt, dass Wasserdampf einen viel größeren Einfluss auf Wetter und Klima ausübt als CO<sub>2</sub> und wie es dazu kommt.</p>
<p class="meta">(Kontaktaufnahme bitte über die eMail-Adresse &gt;info@gerd-zelck.de&lt;)</p>
<p class="meta">
<p class="meta"><a href="/wp-content/klima/Anzeige1.pdf">Anzeige 1 als PDF</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Beruflicher Werdegang</title>
		<link>http://gerd-zelck.de/allgemeines/beruflicher-werdegang/</link>
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		<pubDate>Sat, 08 Nov 2008 15:41:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerd Zelck</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[o   Geboren 1932 in Hamburg
o   Mittlere Reife 1949
o   1949 bis 52 Maschinenschlosser-Lehre in der Werkzeugmaschinenfabrik Heidenreich &#38; Harbeck
o   1953 bis 54 als Maschinen-Assistent zur See gefahren
o   1954 bis 58 Maschinenbau-Studium an der Ingenieurschule Hamburg
o   1958 8 Monate als Konstrukteur und Montageingenieur in der Apparatebau-Firma Erich Pagendarm/Hamburg als freier Mitarbeiter tätig
o   1958 bis 62 Konstrukteur in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>o   Geboren 1932 in Hamburg</p>
<p>o   Mittlere Reife 1949</p>
<p>o   1949 bis 52 Maschinenschlosser-Lehre in der Werkzeugmaschinenfabrik Heidenreich &amp; Harbeck</p>
<p>o   1953 bis 54 als Maschinen-Assistent zur See gefahren</p>
<p>o   1954 bis 58 Maschinenbau-Studium an der Ingenieurschule Hamburg</p>
<p>o   1958 8 Monate als Konstrukteur und Montageingenieur in der Apparatebau-Firma Erich Pagendarm/Hamburg als freier Mitarbeiter tätig</p>
<p>o   1958 bis 62 Konstrukteur in der Maybach Motorenbau GmbH in Friedrichshafen</p>
<p>o   1962 bis 64 Entwicklungsingenieur bei der Hellmuth Walter GmbH in Kiel. Entwicklung eines U-Bootes mit chemischem Antrieb.</p>
<p>o   1964 bis 68 Entwicklungsingenieur bei ERNO (Entwicklungsring Nord) in Bremen. Zuständig für die Projektierung einer hochenergetischen Oberstufe für die damalige EUROPA-Rakete unter der Dachorganisation ELDO.</p>
<p>o   1968 bis 76 Teilprogrammleiter im Airbus-Entwicklungsprogramm bei MBB in Hamburg-Finkenwerder. Zuständig für die Entwicklung der Kabinen-Innenausstattung für den ersten Airbus-Typ A 300B von Beginn an.</p>
<p>o   1977 bis zum Ausscheiden aus dem Berufsleben Ende 94 wieder als Entwicklungsingenieur bei der (damaligen) ERNO-Raumfahrttechnik GmbH in Bremen.  In verschiedenen Bereichen tätig, wie z.B. SPACELAB-Entwicklung, Windenergie, Raumstationsprogramme (von Beginn an), Entwicklung von Experimenten unter Schwerelosigkeit, Projektierung einer großen bemannten Rückkehrkapsel auf Basis der ARIANE V (LaReCa) und Projektierung einer Robotter-unterstützten Glovebox.</p>
<p>o   Im Januar 1995 trat krankheitsbedingt eine Querschnittslähmung ein. Seitdem im Rollstuhl.</p>
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		<item>
		<title>Betrachtung zur Klimaerwärmung</title>
		<link>http://gerd-zelck.de/klima/eine-kritische-betrachtung-zum-thema-klimaerwarmung/</link>
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		<pubDate>Sat, 01 Nov 2008 09:48:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerd Zelck</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Klima]]></category>

		<category><![CDATA[Klimaerwärmung]]></category>

		<category><![CDATA[Treibhauseffekt]]></category>

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		<description><![CDATA[Status dieses Artikels: März 2008
Eine kritische Betrachtung zum Thema Klimaerwärmung
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Status dieses Artikels: März 2008</p>
<h2><a href="/wp-content/klima/BetrachtungKlimaerwaermung.pdf">Eine kritische Betrachtung zum Thema Klimaerwärmung</a></h2>
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		<item>
		<title>Versorgungslücke beim Erdöl?</title>
		<link>http://gerd-zelck.de/energieressourcen/gibt-es-kunftig-eine-versorgungslucke-beim-erdol/</link>
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		<pubDate>Sat, 01 Nov 2008 09:31:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerd Zelck</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Energieressourcen]]></category>

		<category><![CDATA[Energiereserven]]></category>

		<category><![CDATA[Peak-Oel]]></category>

		<category><![CDATA[Ressourcen]]></category>

		<category><![CDATA[Transrapid]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Untersuchung wurde im August 2008 abgeschlossen:
 Gibt es künftig eine Versorgungslücke beim Erdöl?
Das Ergebnis der Untersuchung ist: Sehr wahrscheinlich ja. Schon kurzfristig wird  diese Versorgungslücke beim Erdöl spürbar werden und mittelfristig dann auch beim Erdgas. Ob wir das nun gut finden oder nicht, wir werden uns darauf einstellen müssen und je schneller wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Untersuchung wurde im August 2008 abgeschlossen:</p>
<h2><a title="Gibt es künftig eine Versorgungslücke beim Erdöl?" href="/wp-content/energie/ReservenundRessourcen.pdf"> Gibt es künftig eine Versorgungslücke beim Erdöl?</a></h2>
<p>Das Ergebnis der Untersuchung ist: Sehr wahrscheinlich <strong>ja</strong>. Schon kurzfristig wird  diese Versorgungslücke beim Erdöl spürbar werden und mittelfristig dann auch beim Erdgas. Ob wir das nun gut finden oder nicht, wir werden uns darauf einstellen müssen und je schneller wir das akzeptieren und danach handeln, umso geringer werden die damit verbundenen Anpassungsprobleme ausfallen.</p>
<p>Zunächst aber sollte  tabufrei vorgedacht und polemikfrei darüber diskutiert werden. In diesem Sinne wird nachfolgend eine mögliche Enflußnahme auf den Gütertransport angedacht:</p>
<p>In der oben vorgestellten Untersuchung wurden auch verschiedene Alternativlösungen für den Einsatz von Erdöl - und hier insbesondere für den Transportsektor sowie für Heizzwecke - untersucht, aber  bestenfalls nur Teillösungen hierfür gefunden. So bietet sich z. B. ein Ausbau der Kernenergie für eine Erhöhung der Stromerzeugung in einem gewissen Umfang an. Diese könnte dann für eine Erhöhung des Gütertransports auf trassengebundenen Verkehrssystemen genutzt werden, wodurch sich eine entsprechende Entlastung beim Straßenverkehr - der ja auf Erdölprodukte angewiesen ist - ergibt.<span id="more-10"></span></p>
<p>Beim schienengebundenen Verkehr wird nun eine Erhöhung der Gütertransportleistung durch deren machbare Geschwindigkeit begrenzt. Eine Lösung dieses Problems könnte dadurch erreicht werden, indem die Trassen zwischen dem schnellen Personenverkehr und dem langsameren Güterverkehr getrennt werden.  Hierfür gibt es m.E. folgende Möglichkeiten:</p>
<p>1.  zusätzliche separate Hochgeschwindigkeitsgleise für den Personenverkehr,</p>
<p>oder stattdessen</p>
<p>2.  gänzlich neue Trassen für den Einsatz des Transrapid-Systems.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Zu 1:</span> Diese Möglichkeit sehe ich als problematisch an. Schlechte Erfahrungen hatten damit bereits vor rund 30 Jahren die Japaner mit ihrem Hokaido-Expreß gemacht, als sich herausstellte, daß die hohen Geschwindigkeiten unverhältnismäßig viele Wartungsarbeiten an den Gleisen und am Unterbau erforderlich machten und aufgrund dieser Arbeiten die ehrgeizig hohen Durchschnittsgeschwindigkeiten dann nicht zu halten waren. Als vor rund 20 Jahren bei uns über eine Transrapidstrecke Hamburg-Berlin gestritten wurde, wurde dieser Hinweis abgeschmettet mit dem Argument, daß durch eine neue Gleisbettung mit engverlegten Betonschwellen dieses Problem gelöst sei. Dafür treten nun Probleme am Radkörper und an den Achsen der Waggons auf, was häufigere Kontrollen und damit Stillstandszeiten der Züge zur Folge hat. Bei jedem technischen Versager bei hohen Geschwindigkeiten lauert permanent die Gefahr einer katastrophalen Entgleisung.            Ein weiterer Nachteil des Rad-Schiene Systems ist die erhöhte Schallabstrahlung bei hohen Geschwindigkeiten.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Zu 2:</span> Diese Möglichkeit enthält die unter Punkt 1 angeführten Schwächen nicht, wie der Betrieb in China zeigt. Insbesondere kann der Transrapid bei einem Versager nicht entgleisen. Dafür kann er kleinere Radien durchfahren und insgesamt eine noch höhere Durchschnittsgeschwindigkeit erzielen als die Züge beim Rad-Schiene System.</p>
<p>Bereits diese Kurzanalyse weist grundsätzliche Vorteile des Transrapid aus, wenn künftig die Verwendung von Erdölprodukten für den Straßenverkehr zu teuer wird und im Grenzfall sogar ganz ausfällt. Deshalb sollte jetzt eine grundsätzliche Einführung dieses Systems vertieft untersucht werden, wobei insbesondere die erwartbaren Kosten hierbei zu ermitteln und den noch erwartbaren Kosten des bisherigen Systems gegenüber zu stellen sind.</p>
<p>Gerd Zelck, 7. Nov. 2008</p>
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